Paris Hilton will "Stimme nutzen, um etwas zu bewirken"
Sie sei nun sehr stolz auf ihre Rolle als Aktivistin und auf ihre Lobbyarbeit, um Kinder zu schützen. "Ich möchte meine Stimme nutzen, um etwas zu bewirken", betont Hilton. Die zweifache Mutter macht sich unter anderem in Washington für strengere Regeln im Kampf gegen Missbrauch in Jugendeinrichtungen stark.
Vorige Woche hatte sie in der US-Hauptstadt zudem für einen Gesetzesentwurf geworben, der Opfern von KI-generierter Pornografie mehr rechtlichen Schutz geben soll. Sie sprach dabei über ihre eigene Erfahrung mit der Verbreitung intimer Bilder. Anfang der 2000er Jahre hatten Aufnahmen Hiltons beim Sex mit ihrem damaligen Freund international für Aufsehen gesorgt. Damals habe es keine Gesetze gegeben, um sie zu schützen, sagte Hilton während einer Pressekonferenz vor dem US-Kongress.
Sie habe auch eine sehr enge Beziehung zur LGBTQ-Gemeinde, von der sie selbst viel Unterstützung bekommen habe, erzählt Hilton der dpa. "Für sie werde ich immer da sein, um zu helfen". Die englische Abkürzung LGBTQ+ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und queere Menschen, das Pluszeichen ist Platzhalter für weitere Identitäten und Geschlechter.
Zusammenfassung
- Paris Hilton, 44, gibt in ihrem neuen Dokumentarfilm "Infinite Icon: A Visual Memoir" persönliche Einblicke in ihr Leben und spricht offen über Missbrauchserfahrungen als Jugendliche in einer privaten Einrichtung in Utah.
- Die zweifache Mutter engagiert sich als Aktivistin und setzt sich in Washington für strengere Gesetze zum Schutz von Kindern vor Missbrauch in Jugendeinrichtungen ein.
- Vergangene Woche warb Hilton für einen Gesetzesentwurf, der Opfern von KI-generierter Pornografie mehr rechtlichen Schutz bieten soll, und verwies dabei auf ihre eigenen Erfahrungen mit der Verbreitung intimer Bilder Anfang der 2000er Jahre.
