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Neue ZOOM-Schau mit Spielplatz für Donau-Fakten

11. März 2026 · Lesedauer 3 min

Das ZOOM Kindermuseum will jungen Menschen mit Mitmachstationen die Donau als Lebens- und Wirtschaftsraum näherbringen. Am Donnerstag öffnet im Wiener MQ die Ausstellung "Donaurauschen html5-dom-document-internal-entity1-amp-end Flussgeflüster", die sich ganz um die Nutzung des großen europäischen Flusses dreht. Einen Tag vor der Eröffnung segnete auch die Stadt Wien die interaktive Schau ab. Denn Projektpartner sind neben viadonau und VERBUND auch Donauraum Wien und die MA 45 (Wiener Gewässer).

Fakten zur Donau seien ein "ideales Zoom-Thema", so ZOOM-Direktorin Andrea Zsutty bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Denn die Donau berühre als Freizeit- und Erholungsraum die "Alltagswelt der Kinder". Außerdem gibt es bei der neuen Ausstellung eine Kooperation mit Wien Museum, das am 26. März eine Schau zur Donauinsel eröffnen will. Angesichts einer Periode von Einsparungen seien solche Vernetzungen wesentlich für "zeitgemäße und nachhaltige Kulturarbeit".

Die blaue Donau ist nicht nur österreichisches Kulturgut. Als Europas zweitlängster Strom fließt sie immerhin durch zehn Länder, in denen sie für ein vielschichtiges Ökosystem sowie wesentliche Transport- und Handelsrouten sorgt, aber auch zur Energieversorgung beiträgt. In der Ausstellung soll solches Basiswissen vermittelt werden, aber auch Fakten zu Aspekten wie Wasserkraft und Hochwasserschutz.

Dabei sind die rund 90-minütigen Führungen in den spielplatzartigen Räumlichkeiten klar darauf ausgelegt, Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren selbst Hand anlegen zu lassen. An mehreren Stationen ist es möglich, digitale Schleusen zu bedienen oder virtuelle Flussboote zu lenken. Haptisch lassen sich wiederum Europakarten oder Hochwasserschutzanlagen aus Styropor basteln. Daneben gibt es auch Fischkostüme zum Anprobieren.

Es handelt sich aber um keinen Wasserspielplatz - das H2O zeigt sich überwiegend digital oder als Filmprojektion. Mehr Wasser hätte man sich zwar gewünscht, aber mit Kindern sei das "etwas schwierig", so die ZOOM-Direktorin. Als Ausgleich gibt es im finalen Raum ein großes Wasserlabor, in dem Teilnehmer Flüsse in Miniaturform in Kies schaufeln können.

Experten zur Gestaltung eingeholt

Hinter der kindgerechten Aufmachung stecke allerdings die Arbeit von Künstlern und Expertise aus der Wissenschaft, erklärt die ZOOM-Direktorin. "Für uns war besonders die Vorbereitung mit unseren vier Ausstellungspartnern wichtig. Da sind ganz viele Experten gekommen. Wir haben ein universitäres Netzwerk, wir haben Experten aus der Praxis, wir haben auch mit der Boku (Universität für Bodenkultur Wien, Anm.) viel gearbeitet." Deswegen brauche es für solche Ausstellungen "immer eine lange Vorbereitung", erklärte wiederum Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ). Fast zwei Jahre sei "Donaurauschen & Flussgeflüster" in Entwicklung gewesen. Die Stadträtin sieht es dabei als wesentlich, "Wissenschaft und Bildung miteinander zu denken und die Kunst dies überformen zu lassen".

Neue Zoom-Bilanz

Seit inzwischen 25 Jahren beherbergt das Museumsquartier die ZOOM-Räumlichkeiten in Wien-Mariahilf. Für Bildungsstadträtin Bettina Emmerling (NEOS) sei das Kindermuseum jedenfalls ein "unverzichtbarer Teil" der Bildungslandschaft. Als Partner der Wiener Bildungschancen bietet es zugleich kostenlose Führungen für Schulen. "Und wir sehen, dass dieses Angebot angenommen wird", so die NEOS-Stadträtin. Im letzten Jahr sei die Zahl der teilnehmenden Schulklassen um 18 Prozent gestiegen.

(S E R V I C E - "Donaurauschen & Flussgeflüster" im ZOOM Kindermuseum von 11.3.2026 bis Juni 2027 - www.kindermuseum.at )

Zusammenfassung
  • Im ZOOM Kindermuseum startet am 11. März 2026 die interaktive Ausstellung 'Donaurauschen & Flussgeflüster', die Kindern von sechs bis zwölf Jahren die Donau als Lebens- und Wirtschaftsraum näherbringt.
  • Die Ausstellung wurde fast zwei Jahre lang gemeinsam mit Experten und Partnern wie viadonau, VERBUND und dem Wien Museum entwickelt und läuft bis Juni 2027 im Museumsquartier.
  • Im letzten Jahr ist die Zahl der teilnehmenden Schulklassen um 18 Prozent gestiegen, und das Museum bietet weiterhin kostenlose Führungen für Schulen an.