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Maeve Metelka in "Sachertorte": Rolle ist "nah an mir dran"

16. Nov. 2022 · Lesedauer 3 min

In dem deutschsprachigen Amazon-Original "Sachertorte" spielt Maeve Metelka die Zuckerbäckerin Miriam, die dem Berliner Karl bei der Suche nach der großen Liebe hilft. Mit der APA sprach die 24-jährige Wiener Schauspielerin über die Dreharbeiten zu ihrem ersten großen Film, ihre Liebe zu Romcoms und darüber, was sie mit ihrer Rolle gemeinsam hat. Ab Freitag ist Metelka in der unterhaltsamen Romanze bei Amazon Prime Video zu sehen.

APA: Sie spielen in "Sachertorte" Ihre erste Hauptrolle in einem Spielfilm. Wie haben Sie die Dreharbeiten erlebt?

Metelka: Die Dreharbeiten waren wunderschön. Ich habe die Zeit sehr genossen, weil ich die Möglichkeit hatte, viele Erfahrungen zu sammeln. Ich hatte Glück mit meinen Kollegen. Mein Mitspieler Max Hubacher hat mich unter seine Fittiche genommen und ich durfte jeden Tag etwas dazu lernen. Auch Regisseurin Tine Rogoll konnte ich irrsinnig vertrauen. Ich war vor dem Dreh natürlich nervös, aber im Endeffekt war es gar nicht so schwierig, da hineinzukommen, das ging sehr schnell.

APA: Wie sind Sie beim Film gelandet?

Metelka: Ich besuche seit 2019 die Ernst-Busch-Schauspielschule in Berlin, die vorwiegend auf Theater spezialisiert ist, wollte aber schon immer auch Filme drehen. Dann kam Corona und es wurde schwieriger, Theater zu spielen. Und ich konnte mehr darüber nachdenken, auch Filme zu drehen. Die Rolle der Miriam habe ich über ein Casting über meine Agentur bekommen.

APA: Warum haben Sie sich dafür entschieden, in Berlin Schauspiel zu studieren und nicht in Wien?

Metelka: Ich wollte einfach einmal einen Tapetenwechsel und hatte Lust auf etwas Neues, Wien kenne ich ja schon. Aber darum ist es jetzt umso schöner, einen Film in Wien gedreht zu haben. Es hat großen Spaß gemacht und ich habe die Stadt noch mehr lieben gelernt.

APA: Was hat Ihnen an der Rolle besonders gefallen?

Metelka: Ich liebe Romcoms. Das ist ein total schönes Genre für einen angenehmen Abend, an dem man nicht so viel nachdenken muss. Dass es dann auch noch eine Geschichte ist, in der ich eine Wienerin spielen darf, die Zuckerbäckerin ist, ihr eigenes Business hat und dann diesen Deutschen kennenlernt, hat mir sehr gefallen. In meiner persönlichen Biografie ist es auch so, dass ich in eine andere Stadt gekommen bin und erst einmal lernen musste, mit ganz anderen Codes umzugehen. Wir durften während des Drehs viel selbst einbringen, meine Figur der Miriam im Film ist wirklich nah an mir dran.

APA: Sie haben mit Nicholas Ofczarek einen berühmten Vater. Wie ist es für Sie, im selben Metier zu arbeiten?

Metelka: Das ist sehr gut, sehr unterstützend.

APA: Haben Sie schon weitere Projekte geplant?

Metelka: Ich werde mich das nächste Jahr noch auf die Schule konzentrieren. Wir arbeiten an einer Studienproduktion am Berliner Ensemble, darauf freue ich mich schon.

(Das Gespräch führte Vera Bandion/APA)

Quelle: Agenturen