Früher Erfolg ersparte Foster womöglich Missbrauchserfahrung
Die Schauspielerin stand u.a. als Zwölfjährige neben Robert DeNiro für Martin Scorseses Film "Taxi Driver" vor der Kamera und wurde dafür für einen Oscar nominiert. "Ich hätte die Karrieren von Menschen ruinieren können."
"Natürlich" habe sie "wie jeder im Berufsleben" frauenfeindliche "Mikroaggressionen" erlebt, erklärte Foster. Aber sie habe sich selbst gefragt, was sie "vor diesen schlimmen Erfahrungen, diesen schrecklichen Erfahrungen bewahrt" habe. "Und ich kam zu dem Schluss, dass ich mit etwa zwölf Jahren bereits eine gewisse Macht hatte." Daneben könnte auch etwas an ihrer Persönlichkeit möglicherweise Täter daran gehindert haben, sie zu manipulieren.
2017 hatten Enthüllungen über den amerikanischen Filmproduzenten Harvey Weinstein die MeToo-Debatte über sexuelle Übergriffe und Machtmissbrauch losgetreten. Weltweit und auch in anderen Branchen wurden seitdem Fälle von sexuellem Missbrauch bekannt.
Zusammenfassung
- Oscar-Preisträgerin Jodie Foster (63) vermutet, dass ihr früher Erfolg und ihre Oscar-Nominierung im Alter von zwölf Jahren sie in Hollywood vor sexuellen Übergriffen geschützt haben könnte.
- Foster erklärte im Podcast 'Fresh Air', sie habe durch ihre frühe Machtposition eine Kategorie erreicht, in der sie 'zu gefährlich' für potenzielle Täter gewesen sei, und sie hätte sogar Karrieren ruinieren können.
- Obwohl sie frauenfeindliche Mikroaggressionen erlebt habe, blieb sie nach eigenen Angaben von schwerwiegenden Missbrauchserfahrungen verschont, was sie auch auf ihre Persönlichkeit zurückführt.
