Tara und Cat im Forsthaus Rampensau

"Er ist ein Wichser": Tara und Cat im "Forsthaus Rampensau" auf dem Kriegspfad

12. Okt. 2022 · Lesedauer 5 min

Liebe und Hass liegen im "Forsthaus Rampensau" nah beieinander. Forsthaus-Gigolo Lev bandelt doppelt an. Das geht nur gut bis Tara draufkommt, dass sie nicht die einzige ist. Star-Figaro Josef will nach Hause. Dafür geht er über Tränen - der anderen. Seine eigene Partnerin muss dran glauben - und Tara reizt er bis zur Schimpf-Orgie.

Im "Forsthaus Rampensau" kam es in Folge zwei fast zur Eskalatio: Scott, Partner von "Teenager werden Mütter"-Kerstin, sprach im Wodka-Rausch davon, kurz davor zu stehen, die Bude zu zerlegen.

Tara: "Gute Nacht, Bitches!"

Doch nicht immer geht es gewaltbereit zu, im Gegenteil: Lev, der Kumpel von Tinderking Luis, ist auf Balz. Während Kerstin über "Saturday Night Fever"-Tara hinterrücks herzieht, ist er ein Fan der Brünetten. Er findet sie "lustig", "herrlich" und tauscht für sie seine Schlabber-Jogginghosen gegen ein fesches Hemd. Die Bemühungen sind erfolgreich - Gute-Nacht-Bussi inklusive. Allerdings brät er auch bei Rebecca Rapp und küsst auch sie. Das findet Tara respektlos Rebecca gegenüber. "Für mich war's das – ich bin ja nicht die Caritas!" Mit den Worten "Gute Nacht, Bitches", verabschiedet sie sich allein ins Bett.

Josef: Maria "zu alt"

Den Titel des meistgehassten Kandidaten, macht Lev jedoch ein anderer streitig. Star-Figaro Josef Winkler erklärt allen, wie toll er sei. Bei allem was man im Fashion-TV so sehe, sei er schon dabei gewesen, jedem namhaften Designer habe er schon die Hand geschüttelt, erklärt er Model Manoel Machinek. "Ich kenne alle." Und nicht nur das, er wisse auch genau, wie es in der Model-Welt zugehe, in der Manos Freundin Maria Fuß fassen möchte. "Ich möchte dir nicht zu nahe treten, sie ist eine schöne Frau", fängt er mit seinem vernichtenden Urteil an, aber sie sei "einfach schon zu alt". Mano schluckt und hält zu Maria.  

Models: 1,80, 42 Kilo und koks-abhängig

Josef erklärt, was im Model-Business verlangt wird: 1,80 groß, 42 Kilo schwer, aufgespritzt. Diese Mädchen würden für ein Jahr einen Vertrag bekommen, "dann werden sie fallen gelassen. In der Regel sind's dann kokainabhängig, weil danach haben sie keinen Hunger", plaudert er munter weiter. Es sei "ein ganz ein erschreckendes Genre", bei dem er mitten drin sei. "ich spiel' da mit, deshalb kenn i mi aus", erklärt er den Jüngeren. Es sei "Selbst-Demütigung", dort mitzumachen, aber "spannend". Mano schaut aus, als würde er aus allen Wolken fallen: "Jetzt würd ich am liebsten ein Bier trinken, oder einen Schnaps." Maria bekommt von Josefs Monolog anschließend nur die Kurz-Version zu hören. 

Josef hintergeht Partnerin Wendy

Am Modelbusiness hat Josef einiges zu kritisieren, aber noch mehr am Forsthaus. Er bittet Scott, ihn rauszuwählen. Partnerin Wendy erfährt davon von den anderen Kandidaten und ist "wütend, traurig und angefressen". Ihr Fazit: "Echt scheiße, ich möchte hierbleiben." Das ist Josef egal und das sagt er Wendy klipp und klar ins Gesicht: "In dem Fall bin ich egoistisch". Der "Leidensdruck" sei einfach zu groß. "Dann kündigst mir halt die Freundschaft."  

Alle Kandidaten im Forsthaus Rampensau: 

Anschließend befiehlt Josef allen, ihn beim Voting nach Hause zu schicken. Die bestimmende Art kommt bei Tara nicht gut an. Ihr Urteil: Er ist der "unsympathischste Charakter". "Ich kann nichts machen. Wenn ein Meschen nicht will, da bist mit einer Wand noch besser dran", giftet auch Josefs Partnerin Wendy, die die unvermutete Wendung zum Weinen bringen. 

"Er soll einen Arsch in der Hose haben und das durchziehen", meint auch Mano. Tara stößt auch sauer auf, dass Josef offenbar gesagt habe, das Forsthaus sei nicht sein Niveau. "Sorry Josef, aber dein Niveau ist jetzt nicht so viel höher", ätzt sie. 

Cat und Tara "Abkehr von jeglichem menschlichen Verstand"

Als es zum Rauswurf des ersten Kandidaten kommt, darf auch Josef voten - leider nicht sich selbst. Er stellt sich vor die Promis und erklärt, seine Wahl treffe er zum Wohle der Jugend. Man solle sich nicht zu viel tätowieren und nicht zu viel operieren, deshalb nominiert er Tara und Cat. Doch damit hat sich der Friseur erst warmgeredet. Die beiden seien "die totale Abkehr von jeglichem menschlichen Verstand, jeglicher Moral und jeglichen logischen Denkens", ätzt er hinterrücks. Was Tara und Cat täten sei eine "laufende Schandtat". Ihren möglichen Sieg vergleich er mit einem "bisschen Heroin". 

"Auf Botox und Boobies"

Josefs "Haut-mich-raus"-Kampagne ist schließlich erfolgreich. Sieben Pärchen wollen ihn nach Hause schicken - auch Tara und Cat. "Dann soll er halt zurückfahren in sein 17. Jahrhundert", giftet Tara und stößt mit Cat "auf Botox und Boobies" an. Josefs Kommentare hätten sie sowieso schon genervt, meint Tara. Als Cat wegen der Kritik des Figaros dann doch noch in Tränen ausbricht, brennen bei Tara die Sicherungen durch. "Er ist ein Wichser und er hat damit mehr über sich gesagt als über uns", versucht sie ihre Partnerin zu trösten.

Josef gibt Schönheits-OPs zu 

"Der hat sich doch selbst operieren lassen", versteht Cat die Welt nicht mehr. Josef gibt das dann auch zu. Aber die Lider habe er sich nicht aus Schönheitsgründen machen lassen, sondern weil sein Sichtfeld beeinträchtigt gewesen sei. Und die Geheimratsecken habe er sich machen lassen, weil der Haarroboter ein "vollkommen neues Modell war". Na dann. "Der Unterschied zwischen Cat und mir ist, das eine ist eine Wiederherstellung, eine Erhaltung und das andere ist eine vollkommen parodierte Veränderung des optischen Menschen". 

"Forsthaus Rampensau" immer donnerstags um 20.15 Uhr auf ATV und vorab auf Zappn

Marianne LamplQuelle: Redaktion / lam