APA - Austria Presse Agentur

Das Burgenland verlängert Coronahilfen für die Kultur

05. Apr 2021 · Lesedauer 2 min

Das im Vorjahr aufgrund der Coronakrise ins Leben gerufene Hilfspaket für Kunst- und Kulturschaffende ist vom Land Burgenland verlängert worden. Einer Aussendung vom Montag zufolge werden die Kulturgutscheine zumindest bis zum Jahresende erhältlich sein. Ausgeschrieben werden - nach 40 im vergangenen Jahr - weitere 20 Arbeitsstipendien, die auf burgenländische Künstlerinnen und Künstler bis zu einem Alter von 30 Jahren zugeschnitten sind.

"Das Burgenland lässt seine Kulturschaffenden nicht im Stich", betonte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ). Die Verlängerung des Maßnahmenpakets seit notwendig geworden, "da sich eine Entspannung der Lage nicht abzeichnet".

Zum Renner habe sich seit seiner Einführung im Frühjahr 2020 der Kulturgutschein entwickelt. Coupons im Wert von rund 450.000 Euro wurden bisher verkauft. Das Grundkonzept dahinter: Das Land kofinanziert den Erwerb von Werken burgenländischer Künstler oder den Besuch einer Veranstaltung eines gemeinnützigen Kulturvereins mit 25 Prozent.

Für ausgewählte Projekte in den Bereichen Bildende Kunst, Medienkunst, Musik, Literatur und Film werden die 20 Arbeitsstipendien vergeben. Dotiert sind sie mit jeweils 2.500 Euro.

Bei der regulären Kulturförderung spielten Covid-19 und die Begleiterscheinungen ebenfalls eine Rolle. Durch eine Anpassung der Förderrichtlinien gebe es nun einen größeren Spielraum bei der Vergabe von finanziellen Mitteln, hieß es in der Aussendung. Weiter forciert werde - Stichwort Planungssicherheit - die Vergabe von mehrjährigen anstatt einjährigen Förderverträgen.

Im März hat die erste diesjährige Tranche von Förderanträgen die Beiräte passiert. Die dabei empfohlene Gesamtfördersumme für den Kulturbereich beträgt rund 1,1 Millionen Euro. Dazu kommen mehr als 900.000 Euro aus mehrjährigen Förderverträgen.

Quelle: Agenturen