APA - Austria Presse Agentur

Britney Spears will vor Gericht selbst über Vormundschaft aussagen

28. Apr 2021 · Lesedauer 2 min

Bisher hat sich Britney Spears mit Wortmeldungen zum Prozess gegen die Vormundschaft ihres Vaters zurückgehalten. Am 23. Juni will sie nun offenbar selbst vor Gericht aussagen.

Seit Monaten wird unter dem Hashtag #freebritney über die Vormundschaft von Britney Spears diskutiert, sie selbst hielt sich mit Kommentaren zurück. Wie ihr Anwalt Samuel Ingham laut US-Medien bekanntgab, möchte sie nun persönlich vor Gericht über ihre Vormundschaft, die bei ihrem Vater liegt, sprechen. Die Anhörung soll am 23. Juni stattfinden. Ingham zufolge hatte Spears um einen schnellen Termin gebeten. 

Die 39-Jährige war wegen beruflicher und privater Probleme psychisch zusammengebrochen. Daraufhin entschied ein Gericht 2008, ihrem Vater die Vormundschaft zu übertragen. Seither verwaltet James Spears das Vermögen seiner berühmten Tochter.

Vater bekam Finanztreuhänder vor die Nase gesetzt

Im vergangenen Jahr ging Britney Spears vor Gericht und beantragte, ihren Vater aus dieser Rolle zu entlassen. Im November bestätigte Richterin Brenda Penny am Superior Court des Bezirks Los Angeles die Vormundschaft zwar, benannte aber auf Antrag der Musikerin einen Finanztreuhänder als Co-Vormund. Einwände von James Spears gegen die Teilung der Vormundschaft waren im Februar abgewiesen worden.

Anfang Februar veröffentlichte die "New York Times" eine Dokumentation Spears' Leben unter der Vormundschaft ihres Vaters. Dadurch brandete die Diskussionen vor allem in den sozialen Netzwerken wieder heftig auf. Viele Prominente bekundeten ihre Unterstützung für die Sängerin.

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam