Becker: Wenn man in Haft Schmerzen hat, "muss man das ertragen"

20. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Boris Becker, frisch entlassen, spricht über seine Haft in Großbritannien. Seine ersten Tage wieder in Deutschland hätte er beim Arzt verbracht, erzählt die Tennis-Legende. Denn hinter Gittern gäbe es keine Osteopathen.

231 Tage saß Boris Becker in Großbritannien in Haft. "Wenn man da Schmerzen hat, muss man das ertragen", sagt er vor seinem großen Interview mit Stegen Gätjen (20.15 Uhr auf Sat.1 und in der ZAPPN-App). Osteopathen gebe es weder im berüchtigten Wandsworth-Gefängnis, noch im Huntercombe Prison, wohin die Tennis-Legende verlegt wurde. 

Ärzte mussten ihn "hinbiegen"

Seit der Entlassung am Donnerstag und der Rückkehr nach Deutschland war einer der ersten Gänge von Boris Becker deshalb zu Ärzten. Die "mussten mich wieder hinbiegen", erzählt er im ATV-Beitrag. 

Zum Interview mit Steven Gätjen erschien Becker mit seinem ältesten Sohn Noah (28), aus seiner ersten Ehe mit Barbara Becker. Er wolle viele Geschichten und Gerüchte, die über ihn kursieren, aus der Welt schaffen, so Becker, der über zwei Stunden lang auf Sendung sein wird. 

"Im Gefängnis bist du niemand"

Schon davor gab der 55-jährige, sichtlich dünner nach seiner Haft, Einblicke in den Alltag im Gefängnis: "Im Gefängnis bist du niemand. Du bist nur eine Nummer. Meine war A2923EV. Ich wurde nicht Boris genannt. Ich war eine Nummer. Und es interessiert sie einen Scheißdreck, wer Du bist."

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Das ganze Interview mit Boris Becker um 20.15 Uhr auf Sat.1, danach zum Nachschauen auf ZAPPN und am Mittwoch um 21.50 Uhr auf PULS 24

Marianne LamplQuelle: Redaktion / lam