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Ukraine: Facebook lässt doch keine Morddrohungen gegen Putin zu

14. März 2022 · Lesedauer 1 min

Gewalt gegen Russen im Allgemeinen werde nicht geduldet - Forderungen nach der Ermordung von Staatsoberhäuptern gehörten dazu.

Der Facebook-Eigner Meta Platforms grenzt den Umgang mit Gewaltaufrufen im Ukraine-Krieg weiter ein. Gewalt gegen Russen im Allgemeinen werde nicht geduldet, stellte der für die Außenkommunikation zuständige Facebook-Manager Nick Clegg in der Nacht zu Montag in einem internen Schreiben klar, in das Reuters Einblick nehmen konnte. Forderungen nach der Ermordung von Staatsoberhäuptern gehörten dazu. "Meta stemmt sich gegen Russlandphobie."

Laut Clegg werden die Richtlinien ständig überprüft. Meta war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar. In der vergangenen Woche hatte Meta in der Ukraine zunächst Gewaltaufrufe wie beispielsweise Forderungen nach dem Tod des russischen Präsidenten Wladimir Putin oder belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko zugelassen, um Nutzern mehr Möglichkeiten für Kritik an dem russischen Angriff zu geben. Am gleichen Tag eröffnete Russland ein Strafverfahren gegen den US-Technologieriesen und seit Montag ist auch Instagram in Russland nur noch eingeschränkt verfügbar. Bisher traf dies nur auf Facebook zu.

Quelle: Agenturen / moe