Katharina Schiffl

PULS 24 Chefreporterin Manuela Raidl vom Frauennetzwerk Medien mit Journalistinnenpreis ausgezeichnet

30. März 2022 · Lesedauer 2 min

PULS 4 Infochefin Corinna Milborn überreichte Jungjournalistinnenpreis, PULS 4 stiftete dafür jeweils 1.000 Euro.

Chefreporterin Manuela Raidl ist gestern Abend vom Frauennetzwerk Medien mit dem Wiener Journalistinnenpreis 2022 ausgezeichnet worden. „Manuela Raidl zeichnet sich durch Wissen, Präzision und Intellektualität aus. Die Sommergespräche, die die Polit-Expertin mit allen ParteichefInnen geführt hat, waren geprägt von Hintergrundwissen. Raidl zeigt seit Jahren, wie man komplexe Zusammenhänge einfach erklärt und damit zugänglich macht“, begründet die Jury des überparteilichen Netzwerks für Journalistinnen und Frauen in Medienberufen die Entscheidung. 

PULS 4 Infochefin Corinna Milborn übergab im Anschluss den Jungjournalistinnenpreis an Eja Kapeller von „Dossier“ (2021) und Christina Pausackl von „Die Zeit“ (2022). Das Preisgeld von jeweils 1.000 Euro für die Jungjournalistinnen-Preise stiftete der Privatsender PULS 4. 

Markus Breitenecker, Geschäftsführer der ProSiebenSat.1 PULS 4 Gruppe: „Als Moderatorin der PULS 24 Sommergespräche, hochkarätiger Talk- und Diskussionsrunden und mit ihren gut verständlichen Erklärstücken leistet PULS 24 Chefreporterin Manuela Raidl täglich großartige journalistische Arbeit. Manuela Raidl ist seit Gründung von PULS 4 dabei und zeichnet sich durch ihr breites Wissen und ihre langjährige Erfahrung aus. Wir freuen uns über diesen Erfolg und gratulieren recht herzlich zu dieser Auszeichnung!“

Corinna Milborn: „Wir haben großartige junge Journalistinnen im Land und sind stolz, zwei davon heute unterstützen zu dürfen. Beide Preisträgerinnen legen den Finger in die Wunden des Landes und erfüllen dabei allerhöchste journalistische Standards. Eja Kapeller schreibt und recherchiert verlässlich über die Themen, die sonst unter den Tisch fallen würden: Von Rassismus und Sexismus bis Long Covid und Pflege. Und Christina Pausackl schreibt großartige Reportagen und Investigativrecherchen. Ihre akribischen Recherchen haben ihr erlaubt, erstmals den Namen Wolfgang Fellner in Zusammenhang mit den Vorwürfen sexueller Belästigung zu nennen. Sie hat damit das Land und eine Medienbranche, die jahrelang geschwiegen hat, verändert.“

Aufgrund des Kriegs in der Ukraine wurde zudem ein Würdigungspreis zur Unterstützung ukrainischer Journalistinnen vergeben, den Bachmann-Preisträgerin Tanja Maljartschuk stellvertretend für die ukrainische Journalistin Vira Kuryko entgegennahm. „Wir zeichnen Qualitätsjournalistinnen aus, weil ihre Arbeit eine entscheidende Rolle im demokratischen Diskurs spielt“, sagt Alexandra Maritza Wachter, Vorsitzende des Frauennetzwerks Medien und Journalistin bei PULS 24.

Quelle: Redaktion / coco