Experte sieht Zusammenhang zwischen Thrombosefällen und AstraZeneca

18. März 2021 · Lesedauer 1 min

Der Thrombose-Experte Johannes Oldenburg sieht im PULS 24 Interview einen "ursächlichen" Zusammenhang zwischen den aufgetreten Thrombosefällen und der AstraZeneca-Impfung.

Im Interview mit PULS-24-Anchor Thomas Mohr verteidigt Johannes Oldenburg, Vorsitzender der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung an der Uniklinik Bonn, die Entscheidung Deutschlands, Corona-Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca vorübergehend auszusetzen. In Deutschland seien 7 Sinusvenen-Thrombosen aufgetreten. Diese seien äußert selten. "Die tritt nur bei 3 Fällen auf eine Million Einwohner im Jahr auf", sagt Oldenburg.

Nun gehe es darum die Gründe für die Thrombosefälle aufzuklären. Danach werde der AstraZeneca-Impfstoff wieder verimpft werden, zeigt sich Oldenburg überzeugt. Er geh von einem Zeitraum von "zwei, drei Wochen" aus. Denn der "Nutzen des AstraZeneca-Impfstoffs ist viel, viel größer als der als das Nebenwirkungsrisiko."

Formulierung des Impfstoffs möglicher Grund

Warum andere Impfstoffe nicht betroffen sind könnte mit der Formulierung des Impfstoffes zusammenhängen, vermutet Oldenburg. "Wir glauben, dass es eine immunologische Reaktion ist, weil alle Fälle zwischen Tag 4 und Tag 16 nach der ersten Impfung aufgetreten sind."

Quelle: Redaktion / apb