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Musk nicht mehr reichster Mensch der Welt

14. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Der Twitter-Chef und Tech-Milliardär Elon Musk ist in den Ranglisten der Superreichen auf Platz zwei zurückgefallen.

In den Rankings "Bloomberg Billionaires" und "Forbes" belegte der bisherige Spitzenreiter am Mittwoch Platz zwei hinter dem französischen Unternehmer Bernard Arnault vom Luxusgüterkonzern LVMH. Damit verliere Musk zum ersten Mal seit 2021 den Titel als reichster Mensch der Welt, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Vermögen um über 100 Milliarden gesunken

Nach Schätzung von Bloomberg ist Musks Privatvermögen seit Jänner um mehr als 100 Milliarden US-Dollar auf 163,6 Milliarden Dollar (etwa 155,1 Mrd. Euro) gesunken. Das Vermögen von Arnault bezifferte Bloomberg auf 170,8 Milliarden Dollar (etwa 162 Milliarden Euro). Der 73-Jährige ist Vorsitzender des französischen Luxusimperiums LVMH, zu dem Modeikonen wie Dior und Louis Vuitton und Champagnermarken wie Moët & Chandon gehören.

Auch in der "Forbes"-Liste liegt Musk mit einem geschätzten Vermögen von 176,8 Milliarden Dollar deutlich hinter Arnault (188,6 Milliarden Dollar). Die Angaben in den Milliardärs-Charts basieren zumeist auf öffentlich zugänglichen Informationen zu Vermögenswerten wie Aktien, Immobilien, Kunstobjekten und anderen Luxusgütern. Sie sind deshalb nicht exakt und teilweise auch umstritten.

Ursache für Absturz: Twitter-Kauf

Grund für den Absturz des 51-Jährigen Tech-Milliardärs auf den Ranglisten ist nach Angaben von Bloomberg unter anderem der Kauf des Kurznachrichtendienstes Twitter. Auch die Aktie des Elektroauto-Herstellers Tesla sei in diesem Jahr um mehr als 50 Prozent gefallen, hieß es.

Musk hatte Twitter Ende Oktober für rund 44 Milliarden Dollar gekauft. Der Dienst schrieb bereits vor der Übernahme rote Zahlen. Nach dem Verkauf beklagte Musk einen Umsatzeinbruch, weil einige große Werbekunden Anzeigen auf der Plattform ausgesetzt haben. Sie sorgen sich, dass ihre Werbung neben anstößigen Tweets auftauchen könnte, wenn Musk wie angekündigt die Regeln lockern sollte.

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Quelle: Agenturen / Redaktion / ddj