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Dreizehnjähriger starb nach Messerangriff in Deutschland

Heute, 12:56 · Lesedauer 1 min

Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in Witten im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen ist ein Dreizehnjähriger durch Messerstiche getötet worden. Die Mutter und seine neunjährige Schwester wurden schwer verletzt, wie ein Sprecher der Polizei auf dpa-Nachfrage mitteilte. Der tatverdächtige Vater der Kinder wurde festgenommen. Bei ihm waren bisher keine psychischen Probleme bekannt.

Nach Angaben der Polizei hatte es zuvor einen Streit in einem Wohnhaus gegeben, der sich dann auf die Straße verlagerte. Dort sei der Dreizehnjährige trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen verstorben, sagte der Sprecher. Die Schwester und ihre Mutter wurden vor Ort von Notärzten und Rettungskräften versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Das Motiv ist laut Polizei unklar. Weitere Details und Hintergründe sind bisher nicht bekannt. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung über den Einsatz berichtet.

Nach Angaben des Sprechers wurde eine Mordkommission eingerichtet. Der Verdächtige befinde sich demnach in Polizeigewahrsam und soll einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittler sind weiterhin vor Ort. "Wir warten auf die Spurensicherung", sagte der Sprecher. Der Bereich vor dem Wohnhaus sei großflächig gesperrt worden. Die Ermittlungen dauern an.

Zusammenfassung
  • Bei einem Messerangriff in Witten (Nordrhein-Westfalen) wurde ein 13-jähriger Junge getötet und seine Mutter sowie die 9-jährige Schwester schwer verletzt.
  • Der tatverdächtige Vater wurde festgenommen, gegen ihn lag laut Polizei bislang keine bekannte psychische Erkrankung vor.
  • Eine Mordkommission ermittelt, das Motiv ist unklar und der Bereich vor dem Wohnhaus wurde großflächig gesperrt.