Zwei Wanderer in Salzburg vom Gruberhorn geborgen
Wegen des schlechten Wetters konnte der Hubschrauber nicht starten. Rund 20 Bergretter brachen daher bei widrigen Bedingungen zu Fuß auf. Kurz vor 22.00 Uhr traf die Rettung bei den unverletzten, aber leicht unterkühlten, Wanderern ein. In einem mühsamen Abstieg, bei dem die Sicht nur wenige Meter betrug, wurde das Paar zunächst zu Fuß, später mit Fahrzeugen zu ihrem Ausgangspunkt zurückgebracht.
Laut Bergrettung waren die beiden Wanderer zwar gut ausgerüstet, hätten die Tour, den Schlechtwettereinbruch, den Neuschnee und die Dunkelheit aber offensichtlich unterschätzt. Die Bergrettung appellierte daher, vor jeder Tour eine gründliche Tourenplanung vorzunehmen und dabei auch die Wetterprognose zu beachten.
Zusammenfassung
- Ein 25-jähriger Mann aus Österreich und eine 31-jährige Frau aus Deutschland gerieten am Samstag auf dem Gruberhorn im Salzburger Flachgau in Bergnot und setzten um 19.00 Uhr einen Notruf ab.
- Rund 20 Bergretter mussten wegen schlechten Wetters zu Fuß ausrücken und erreichten die beiden leicht unterkühlten, aber unverletzten Wanderer kurz vor 22.00 Uhr bei Dunkelheit und bis zu 30 Zentimeter Neuschnee.
- Die Bergrettung appellierte nach dem Vorfall an eine sorgfältige Tourenplanung und die Beachtung der Wetterprognose, da die Wanderer zwar gut ausgerüstet, aber von Wetter, Neuschnee und Dunkelheit überrascht wurden.
