APA/APA (AFP)/KIRILL KUDRYAVTSEV

Zwei Tote bei Wohnhaus-Einsturz nach Gasexplosion bei Moskau

Nach dem Einsturz eines mehrstöckigen Wohnhauses nach einer Gasexplosion nahe der russischen Hauptstadt Moskau ist die Zahl der Toten auf zwei gestiegen. Zudem wurden mindestens sechs weitere Menschen verletzt, meldete die russische Agentur Tass am Samstag unter Berufung auf den Zivilschutz. Die Einsatzkräfte retteten demnach mehrere Bewohner, die unter den Trümmern verschüttet waren.

Nach dem Einsturz eines mehrstöckigen Wohnhauses nach einer Gasexplosion nahe der russischen Hauptstadt Moskau ist die Zahl der Toten auf zwei gestiegen. Zudem wurden mindestens sechs weitere Menschen verletzt, meldete die russische Agentur Tass am Samstag unter Berufung auf den Zivilschutz. Die Einsatzkräfte retteten demnach mehrere Bewohner, die unter den Trümmern verschüttet waren.

Rund 200 Menschen wurden unverletzt in Sicherheit gebracht. Die Explosion ereignete sich in der Stadt Orechowo-Sujewo, rund 95 Kilometer östlich von Moskau. Auf Fotos war zu sehen, dass mehrere Stockwerke des Gebäudes zerstört waren. Die umliegenden Häuser waren nicht betroffen.

In Russland kommt es häufiger zu solchen Notfällen, da die Infrastrukturen noch aus Sowjetzeiten stammen und Sicherheitskontrollen oft nicht eingehalten werden. Erst in der vergangenen Woche starben in Magnitogorsk am Ural mehrere Menschen bei einer Explosion in einem Wohnhaus. Damals soll bei Sanierungsarbeiten Gas ausgetreten sein.

Weil es in Russland aufgrund der Corona-Pandemie strenge Ausgangsbeschränkungen gibt, gab es Befürchtungen bezüglicher einer hohen Anzahl von Toten durch die Explosion. Die Bewohner der Millionenmetropole und im Umland sind dazu aufgerufen, ihre Wohnungen und Häuser nur im Ausnahmefall zu verlassen.

ribbon Zusammenfassung
  • Nach dem Einsturz eines mehrstöckigen Wohnhauses nach einer Gasexplosion nahe der russischen Hauptstadt Moskau ist die Zahl der Toten auf zwei gestiegen.
  • Zudem wurden mindestens sechs weitere Menschen verletzt, meldete die russische Agentur Tass am Samstag unter Berufung auf den Zivilschutz.
  • Die Einsatzkräfte retteten demnach mehrere Bewohner, die unter den Trümmern verschüttet waren.
  • Rund 200 Menschen wurden unverletzt in Sicherheit gebracht.