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Zehn Verletzte bei Kollision mit Kleinbus im Salzburger Land

04. Jan. 2026 · Lesedauer 2 min

Zehn Personen, darunter vier Kinder, sind Samstagabend in Piesendorf (Bezirk Zell am See) teils schwer verletzt worden, als zwei Autos zusammenstießen. Ein Pkw mit vier Insassen hatte sich überschlagen, geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen Kleinbus, in dem sechs Personen saßen. Alle zehn Beteiligten wurden ins Krankenhaus nach Zell am See eingeliefert, so die Polizei Salzburg.

Ein 39-jähriger deutscher Urlauber war mit seiner Frau und zwei Kindern auf der B168 von Mittersill kommend in Richtung Zell am See unterwegs. Laut eigenen Angaben ist er durch die Scheibenwischanlage abgelenkt gewesen, geriet auf das rechte Fahrbahnbankett sowie auf die Leitschiene. Von dieser wurde das Auto in die Luft katapultiert, drehte sich und landete auf der Gegenfahrbahn auf dem Dach. Der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs, auch ein Deutscher, konnte trotz Vollbremsung den Zusammenstoß nicht verhindern. Der 38-Jährige sowie die fünf Mitfahrer wurden ebenso wie die Familie im anderen Auto verletzt.

Das Rote Kreuz stand mit vier Rettungswagen, einem Notarzthubschrauber und einem Notarzt im Einsatz. Alle Verletzten wurden in das Krankenhaus nach Zell am See (Pinzgau) gebracht. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Piesendorf wurde auch noch die Feuerwehr Zell am See zu dem Einsatz gerufen. Insgesamt waren fast 60 Feuerwehrleute mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz.

Zusammenfassung
  • Bei einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Kleinbus in Piesendorf (Bezirk Zell am See) wurden am Samstagabend zehn Personen, darunter vier Kinder, teils schwer verletzt.
  • Ein 39-jähriger deutscher Urlauber geriet laut eigenen Angaben durch Ablenkung auf das Fahrbahnbankett, überschlug sich mit seinem Auto und prallte auf der Gegenfahrbahn gegen den entgegenkommenden Kleinbus mit sechs Insassen.
  • Das Rote Kreuz war mit vier Rettungswagen, einem Notarzthubschrauber und fast 60 Feuerwehrleuten im Einsatz, alle Verletzten wurden ins Krankenhaus nach Zell am See gebracht.