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Zahl der Toten nach Erdrutsch in Indonesien auf 50 gestiegen

28. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Nach einem verheerenden Erdrutsch in Indonesien ist die Zahl der Opfer weiter angestiegen. Mittlerweile seien 50 Tote geborgen worden, mehr als 30 Menschen würden noch vermisst, teilte die örtliche Polizei mit. Das Unglück hatte sich infolge starker Regenfälle am späten Freitag in einem Dorf in der Provinz West-Java auf der Hauptinsel Java ereignet. Plötzlich rutschte ein Hang ab und begrub ein Dorf unter Tonnen von Schlamm.

Unter den Opfern sind auch 23 Soldaten der Marine, die zu einer Übung in das Gebiet gekommen waren. Vier von ihnen seien tot geborgen worden, die anderen würden noch vermisst, sagte Muhammad Ali, Stabschef der Marine. Militär, Polizei und freiwillige Helfer sind im Einsatz, um nach den Verschütteten zu suchen - jedoch erschwerten gefährliche Bedingungen die Arbeiten, hieß es.

Der weltgrößte Inselstaat ist aufgrund seines bergigen Geländes und oft heftiger Regenfälle anfällig für Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Erdrutsche. Diese treten besonders häufig in dicht besiedelten Gebieten auf, wo unter anderem Abholzung der Wälder die Instabilität des Bodens erhöhen kann.

Zusammenfassung
  • Nach einem Erdrutsch in der indonesischen Provinz West-Java wurden bislang 50 Tote geborgen und mehr als 30 Menschen gelten weiterhin als vermisst.
  • Unter den Opfern befinden sich auch 23 Soldaten der Marine, von denen vier tot geborgen wurden, während die übrigen noch vermisst werden.
  • Die Suche nach Verschütteten wird durch gefährliche Bedingungen erschwert, wobei Militär, Polizei und freiwillige Helfer im Einsatz sind.