Wohnhäuser bei Bränden im Tiroler Zillertal zerstört
In Ried im Zillertal waren die Nachlöscharbeiten auch am späten Nachmittag noch im Gange, teilte die Feuerwehr mit. Ein technischer Defekt eines Elektroverteilers im Dachboden dürfte das Feuer laut Polizei ausgelöst haben. Die Flammen schlugen schließlich auf das Vordach des Nachbargebäudes über - dort wurden der Dachstuhl und die darunterliegenden Wohnräume komplett zerstört. An beiden Gebäuden entstand ein Totalschaden, hieß es.
Bei dem Brand verendeten ein Kaninchen und ein Huhn - weitere Tiere wie Schildkröten und eine Katze wurden lebend aus der Brandruine gerettet. Zahlreiche Zillertaler Feuerwehren waren an den Löscharbeiten beteiligt, 145 Feuerwehrleute standen im Einsatz.
In Mayrhofen wiederum brach das Feuer laut Polizei aufgrund eines technischen Defekts bei einer Elektroinstallation im Bereich der Terrasse aus. Der Bewohner des Hauses war nicht zu Hause, ein Nachbar setzte den Notruf ab und verständigte weitere Bewohner angrenzender Häuser. Rund eine Stunde später wurde von der Feuerwehr bereits "Brand Aus" gegeben. 45 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Mayrhofen und Ramsau bekämpften die Flammen.
Zusammenfassung
- Im Tiroler Zillertal wurden in der Nacht auf Sonntag bei Bränden in Ried zwei aneinandergereihte Wohnhäuser vollständig zerstört, wobei 145 Feuerwehrleute im Einsatz waren und es keine Verletzten gab.
- Als Brandursache in Ried gilt laut Polizei ein technischer Defekt eines Elektroverteilers im Dachboden, die Flammen griffen auf das Nachbargebäude über und verursachten an beiden Gebäuden Totalschaden.
- Auch in Mayrhofen wurde durch einen technischen Defekt bei einer Elektroinstallation ein Wohnhaus unbewohnbar, 45 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer und konnten nach etwa einer Stunde 'Brand Aus' geben.
