Wiener Securitymann schoss sich bei Schießtraining ins Bein
Der 37-Jährige hatte an einer beruflichen Weiterbildung teilgenommen, sagte Polizeisprecher Philipp Haßlinger. Er erlitt eine Schussverletzung an einem Oberschenkel, war bei Eintreffen der Blaulicht-Kräfte aber ansprechbar und wurde bereits von dem "WEGA-Medic" erstversorgt. Nach Angaben des Verletzten war es beim Holstern seiner legal besessenen Faustfeuerwaffe aufgrund eines Bedienfehlers zur unbeabsichtigten Schussabgabe gekommen. Das Projektil durchschlug zunächst das Handy des Mannes, das er in einer Tasche im Oberschenkelbereich seiner Hose eingesteckt hatte, erläuterte Haßlinger im APA-Gespräch.
"Der 37-Jährige wurde von Mitarbeitern der Wiener Berufsrettung notfallmedizinisch versorgt und in den Schockraum eines Krankenhauses gebracht", so der Sprecher. Die Waffe wurde ordnungsgemäß verwahrt, das beschädigte Mobiltelefon sichergestellt. Das Arbeitsinspektorat sowie die Waffenbehörde sind über den Vorfall informiert worden, weitere Ermittlungen laufen.
Zusammenfassung
- Ein 37-jähriger Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma hat sich am Freitag bei einem Schießtraining im Norden Wiens versehentlich in den Oberschenkel geschossen.
- Ein zufällig anwesender, außer Dienst befindlicher WEGA-Polizist mit sanitätsdienstlicher Ausbildung leistete sofort Erste Hilfe, bevor die Berufsrettung den Mann in den Schockraum eines Krankenhauses brachte.
