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Wiener Panda-Pärchen genießt Schnee in Schönbrunn

Heute, 08:23 · Lesedauer 1 min

Die beiden Pandas im Wiener Tiergarten Schönbrunn genießen den Schnee. "Das jetzige Wetter erinnert an jenes in chinesischen Bergwäldern und ist daher perfekt für die Großen Pandas. Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher die beiden auf ihren jeweiligen Anlagen beim ausgelassenen Toben im Schnee beobachten", sagte Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck am Montag.

Vom sonst recht gemächlichen Panda-Dasein mit Fressen und Schlafen ist an einem verschneiten Wintertag keine Spur. Die beiden Tiere klettern auf Baumstämmen und wälzen sich im Schnee. An die tiefen Temperaturen sind sie bestens angepasst: "Pandas haben ein dichtes Fell, das sie warm hält. Ihre Pfoten sind sogar auf der Sohle mit Fell bedeckt. Das verhindert auch ein Ausrutschen auf Schnee und Eis", erläuterte die zoologische Kuratorin Eveline Dungl.

Gedrungener Körperbau und relativ kurze Extremitäten helfen den Bambusbären ebenfalls, Wärmeverlust zu reduzieren. Das ist auch im natürlichen Lebensraum der Tiere, den Bergwäldern im Südosten Chinas, wichtig.

Zusammenfassung
  • Die beiden Großen Pandas im Tiergarten Schönbrunn genießen aktuell den Schnee, der sie an ihren natürlichen Lebensraum in den chinesischen Bergwäldern erinnert.
  • Dank ihres dichten Fells und der mit Fell bedeckten Pfoten sind die Tiere bestens an die tiefen Temperaturen angepasst und können auch auf Eis und Schnee sicher laufen.
  • Besucher haben derzeit die Chance, die sonst eher ruhigen Pandas beim aktiven Klettern und Spielen im Schnee zu beobachten.