APA/LPD WIEN

Wien: Mann ging auf Widersacher mit Streitkolben los

14. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Einmal mehr eine gewalttätige ist die vergangene Nacht im Wiener Stadtgebiet gewesen.

Laut Polizeisprecher Markus Dittrich wurden drei Männer bei ebensovielen Angriffen schwer verletzt. In einem Männerwohnheim in der Leopoldstadt ging ein 23-Jähriger unter anderem mit einem Streitkolben auf seinen Widersacher los. In Rudolfsheim-Fünfhaus bekam ein 39-Jähriger einen Stich in den Hals verpasst.

Leopoldstadt: Attacke mit Streitkolben

In der Leopoldstadt kam gegen 23.30 Uhr ein 23-jähriger Schwerverletzter in die Polizeiinspektion und erzählte den Beamten von einer Attacke eines gleichaltrigen Mitbewohner des Männerheimes mit einem Messer und dem Streitkolben aus Holz. Die Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) nahm den syrischen Staatsbürger in der Wohnung fest.

Messerattacke am Mariahilfer Gürtel

Um 2.30 Uhr kam es in einer offensichtlichen Spelunke am Mariahilfer Gürtel zu der Messerattacke gegen den Hals eines 39-Jährigen. Das Opfer war mit einem unbekannten Mann in dem übel beleumundeten Lokal in Streit geraten, der daraufhin zu der Waffe griff. Der Aggressor flüchtete, eine Fahndung blieb ohne Erfolg.

Zwischendurch - kurz vor 0.30 Uhr - gerieten zwei Männer am Neubaugürtel in Streit. Ein Unbekannter verpasste einem 33-Jährigen Stich- und Schnittverletzungen und konnte unerkannt flüchten.

Dittrich zufolge versorgte die Wiener Berufsrettung in allen drei Fällen die Schwerverletzten und brachte sie in Spitäler. Die drei hatten offenbar Glück, die Blessuren waren erheblich, aber nicht lebensgefährlich.

Quelle: Agenturen / ddj