Wetter: Die Sonne wird sich zurückkämpfen

05. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Im PULS 24 Interview gibt die Meteorologin Caroline Eybl ein aktuelles Update zum Wetter in Österreich. Sie erinnert daran, dass die Wetter-Perioden immer "extremer" werden.

Am Montag hatte Meteorologin Caroline Eybl auf PULS 24 noch allen Schüler:innen ein "ferien-taugliches Bade-Wetter" versprochen. Der Dienstag hat sich in ganz Österreich allerdings am Vormittag eher wechselhaft präsentiert.

Das Sommer-Wetter naht 

"Wir müssen uns ein bisschen gedulden", so Eybl, die erklärt, dass noch "viele Rest-Wolken unterwegs" seien. Diese würden sich aber im Laufe des Tages verziehen, der Tag "bringt noch viel Sonnenschein".

Am Nachmittag wird sich die Sonne im ganzen Land durchsetzen. Besonders im Süden könne es allerdings durch die hohe Luftfeuchtigkeit noch "ganz vereinzelt (…) brodeln". "Da sind dann Blitz und Donner nicht ausgeschlossen", warnt die Meteorologin.

Sollte man sich trotz der Regenschauer in die Berge wagen, kann man mit "um die 14 Grad" rechnen, erklärt Eybl. Im Flachland pendeln sich die Temperaturen um die 26 Grad ein. "Die große Hitze" sei vorbei, so die Meteorologin.

In den nächsten Tagen werden die Temperaturen weiter zurückgehen. "Bis in die Wochenmitte (…) sogar nur noch 23 bis 24 Grad". Allerdings "kämpft sich die Sonne schon wieder zurück". Die Schauer sind "wirklich nur zeitlich und lokal begrenzt", beruhigt Eybl.

Wetter-Extreme 

Österreich sei von der extremen Trockenheit in Europa nicht betroffen, wie zum Beispiel Italien, Frankreich oder Spanien. Man merke allerdings auch in heimischen Regionen – wie dem Neusiedler See – dass "einfach bis jetzt viel zu wenig Niederschlag in diesem Jahr, vor allem im Frühling" da war. Das merke man an dem "sehr tiefen Wasserstand".

Extremeres Wetter

Die Meteorologin merkt an, dass die Wetter-Perioden "extremer" werden und länger andauern. "Es sind viel längere Hitzeperioden" und "viel mehr Rekorde" werden gebrochen. Vor einigen Jahren sei es noch ungewöhnlich gewesen, dass es an mehreren Tagen hintereinander "über 35 Grad" hatte. Auch 26 Grad gelte bereits als "Sommerwetter", erinnert Eybl.

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Quelle: Redaktion / foj