APA/GEORG HOCHMUTH

Stadt Wien verlängert strengere Corona-Maßnahmen bis 23. Oktober

26. Aug. 2022 · Lesedauer 2 min

Am 23. August wäre die Wiener Corona-Verordnung ausgelaufen. Diese wurde jetzt um weitere zwei Monate verlängert. Unter anderem bleibt die FFP2-Masken-Pflicht in den Öffis.

Die Stadt Wien wird die strengeren COVID-Regeln auch über den Sommer hinaus weiter aufrechterhalten. Das bestätigte ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) gegenüber dem "Standard". Die Wiener Corona-Verordnung wurde bis zum 23. Oktober verlängert, heißt es. Dies wurde schon Ende Juli beschlossen.

Vor allem die FFP2-Masken-Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in geschlossenen Räumen bei "Stationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen" bleibt. Auch in Kundenbereichen von Apotheken ist in Wien eine FFP2-Maske zu tragen.

In den anderen Bundesländern wurde die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln abgeschafft - wer nach Wien fährt, muss also ab der Stadtgrenze eine FFP2-Maske aufzusetzen.

PCR-Tests in Pflege- und Krankeneinrichtungen

In Alten- und Pflegeheimen sowie in Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe müssen Besucher:innen einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Die gleiche Regelung gilt für Kranken- und Kuranstalten. Ausnahmen gibt es in beiden Bereichen für kürzlich Genesene sowie in der Palliativ- und Hospizbegleitung oder in der Seelsorge. Das Limit an Besucher:innen pro Patient und Tag beträgt drei Personen. 

Zwei Mal pro Wochen müssen Mitarbeiter:innen in Spitälern sowie in Alten- und Pflegeheimen zudem einen negativen PCR-Test aufweisen. Auch eine FFP2-Maske muss in geschlossenen Räumen getragen werden.

Bundesweit bleibt "Maskenpause"

Die aktuelle Corona-Verordnung des Bundes läuft bis zum 23. Oktober. Auch die dreimonatige "Maskenpause" von Juni bis August wird aufgrund der aktuellen Lage fortgesetzt, verkündet Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne). Begründet wird diese Entscheidung mit dem Varianten-Management-Plan. Auf Veränderung in der Corona-Lage werden man entsprechend reagieren. Für Herbst kündete er kürzlich aber an, dass es "schon auch" eine Empfehlung für das Maskentragen gebe werde.

Astrid PozarekQuelle: Redaktion / poz