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Rauch zum Herbst: "Empfehlen dann schon auch, Masken zu tragen"

25. Aug. 2022 · Lesedauer 2 min

Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) kündigt für Herbst als nahezu einzige Corona-Maßnahme eine Masken-Empfehlung an. Er rechnet aber mit steigenden Zahlen.

Mit der Rückkehr aus dem Urlaub, dem Schulstart und der kalten Jahreszeit werden die Corona-Zahlen wieder steigen - damit rechnet auch Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne), wie er im Interview mit "Tirol Live" ausführte. Dennoch wolle man bei möglichst wenigen Einschränkungen bleiben. "Wir empfehlen dann schon auch, Masken zu tragen", sagte er - eine entsprechende Verordnung solle es aber nicht geben. 

Es werde auch "nicht daran gedacht, jetzt wieder G-Settings einzuführen", sagt der Gesundheitsminister. Gemeint sind Zugangsbeschränkungen für Nicht-Getestete oder Ungeimpfte in bestimmten Bereichen wie etwa die frühere 3G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet). 

Obwohl Rauch an seinem lockeren Umgang mit der Pandemie festhalten will, merkt er aber dennoch an, dass man nie wisse, "was auftaucht aus dem Nichts heraus". Sollten etwa neue Varianten auftauchen, müsse man auch "an strengere Maßnahmen denken, auzuschließen ist das nicht", sagt er und verweist auch auf den sogenannten Variantenmanagementplan (VMP). 

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Wie es in den Schulen weitergeht, ist noch Verhandlungssache. Nächste Woche will Rauch zusammen mit ÖVP-Bildungsminister Martin Polaschek offiziell verkünden, ob es ein massenhaftes Testen an den Schulen wieder geben wird. Zu rechnen ist damit aber nicht - das Bildungsministerium rechnet weder mit Masken, noch mit Tests zum Schulstart.

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Rauch hält das trotz Kritik der Lehrer- und Schülervertretungen für "vertretbar" und verweist auf andere europäische Länder, die es ebenso machen würden. "Ich möchte einen Weg der Mitte und der Vernunft gehen und diesen auch beibehalten".

Quelle: Redaktion / koa