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"Weltmeisterschaft" im Weihnachtsbaumwerfen in Deutschland

04. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Mit viel Anlauf oder locker aus dem Stand: Beim traditionellen Weihnachtsbaum-Dreikampf im pfälzischen Weidenthal haben zahlreiche Männer, Frauen und Kinder ihre Kräfte gemessen. Das Spektakel in der Ortsgemeinde unweit von Kaiserslautern gilt als Klassiker - obwohl das Nadelgewächs auch anderswo in Deutschland über Plätze geworfen wird. Das augenzwinkernd zur "Weltmeisterschaft" ausgerufene Turnier auf dem Sportplatz wurde zum 18. Mal ausgetragen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer messen sich in drei Kategorien: Die Kontrahenten müssen einen etwa 1,50 Meter großen Baum wie einen Speer werfen sowie wie einen Hammer in der Leichtathletik schleudern und über eine Hochsprung-Latte bugsieren. Die Höhe bestimmen sie selbst. Die Werte werden addiert - wer auf den größten Gesamtwert kommt, gewinnt. Im vergangenen Jahr nahmen nach Angaben des örtlichen Fußballklubs Wacker 53 Männer und 29 Frauen sowie 25 Kinder teil.

Um gebrauchte Weihnachtsbäume aus dem Wohnzimmer handelt es sich nicht. Die Sportgeräte wurden im Gemeindewald geschlagen und werden danach an Ziegen verfüttert.

Zusammenfassung
  • Beim traditionellen Weihnachtsbaum-Dreikampf im pfälzischen Weidenthal traten zahlreiche Männer, Frauen und Kinder in drei Disziplinen gegeneinander an.
  • Das augenzwinkernd als "Weltmeisterschaft" bezeichnete Turnier wurde zum 18. Mal ausgetragen, wobei im vergangenen Jahr 53 Männer, 29 Frauen und 25 Kinder teilnahmen.
  • Die etwa 1,50 Meter großen Bäume stammen aus dem Gemeindewald und werden nach der Veranstaltung an Ziegen verfüttert.