Welche Maßnahmen verschärft werden könnten

19. Okt 2020 · Lesedauer 2 min

Am Montag findet eine Videokonferenz zwischen Bund und Ländern zu geplanten bundesweiten Verschärfungen im Kampf gegen das Coronavirus statt.

Die Konferenz soll dazu dienen, "dass wir gemeinsam die nächsten Schritte besprechen und die richtigen Maßnahmen im Bund und in den Ländern setzen", hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag gegenüber der APA angekündigt. Nach der Videokonferenz ist eine Pressekonferenz der Regierung angesetzt.

Welche Verschärfungen kommen könnten, war noch offen. Medien spekulieren über eine bundesweite Vorverlegung der Sperrstunde auf 23:00 Uhr, eine Ausweitung der Maskenpflicht auf öffentliche Räume, eine generelle Registrierungspflicht in der Gastronomie, weniger Besucher bei Veranstaltungen und mehr Schutz in Alten- und Pflegeheimen. Zusätzlich könnte es zu regionalen Verschärfungen kommen. 

Virologe: "Immer mehr Menschen stellen sich gegen die Maßnahmen"

Kurz betonte, dass man nur durch die Reduktion von sozialen Kontakten, "was natürlich von uns allen Verzicht bedeutet", den Anstieg der Infektionszahlen stoppen könne. In der Vorwoche hatten mehrere Bundesländer verstärkte regionale Maßnahmen gesetzt.

Eindringlicher Appell von Kurz

Angesichts täglich neuer Corona-Rekordzahlen hat Kurz am Sonntag eindringlich an die Österreicher appelliert, "zusammenzuhalten, um die Ansteckungszahlen niedrig zu halten". Es "liegt an uns allen", den zweiten Lockdown zu verhindern - indem soziale Kontakte reduziert, auf Feiern, große private Zusammenkünfte und Partys verzichtet wird, sagte er in einem via Facebook verbreiteten Video mit dem Titel "Die Lage in Österreich ist ernst".

Quelle: Agenturen / Redaktion / spe