Vogelgrippe-Fall in Geflügelbetrieb im Burgenland
Der betroffene Betrieb umfasste rund 170 Tiere, darunter Hühner, Enten, Gänse, Puten sowie Zier- und Hobbyvögel. Die noch nicht verstorbenen Tiere der Kleinhaltung wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums bereits tierschutzgerecht gekeult. Rund um den Betrieb wird im Radius von drei Kilometern eine Schutzzone eingerichtet, in der alle Geflügelhaltungen klinisch untersucht und gegebenenfalls beprobt werden. Das Gebiet im Umkreis von zehn Kilometern wird zur Überwachungszone, in der stichprobenartig kontrolliert wird.
Zuletzt war die Vogelgrippe ausschließlich bei Wildvögeln nachgewiesen worden, etwa in Kärnten (Bezirk Feldkirchen), Niederösterreich (Gmünd, Horn, Amstetten) und Oberösterreich (Bezirk Linz-Land). Vorwiegend waren Schwäne betroffen. Der Fall im Burgenland ist der erste Nachweis bei gehaltenen Tieren im heurigen Seuchenzug.
Zusammenfassung
- Im Burgenland wurde am Montag der erste Vogelgrippe-Fall bei gehaltenen Vögeln im Jahr 2024 nachgewiesen, wobei der Erreger HPAI H5N1 im Bezirk Neusiedl am See bestätigt wurde.
- Der betroffene Betrieb mit rund 170 Tieren, darunter Hühner, Enten, Gänse, Puten sowie Zier- und Hobbyvögel, wurde gesperrt und alle noch lebenden Tiere wurden tierschutzgerecht gekeult.
- Rund um den Betrieb werden eine Schutzzone im Radius von drei Kilometern mit klinischen Untersuchungen und eine Überwachungszone im Radius von zehn Kilometern mit stichprobenartigen Kontrollen eingerichtet.
