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Verletztes Fischotterbaby in Niederösterreich gefunden

Heute, 09:08 · Lesedauer 1 min

In der Eulen- und Greifvogelstation (EGS) Haringsee im Bezirk Gänserndorf wird ein verletztes Fischotterbaby aufgepäppelt. Das Jungtier war einer Frau in Kilb (Bezirk Melk) auf der Straße nachgelaufen. Die Mutter der Retterin ist laut Aussendung vom Montag Veterinärmedizinerin und stellte bei einer umgehenden Untersuchung mehrere Schnittverletzungen und eine skalpierte Zehe bei "Hermine" fest. Nach der Versorgung der Wunden wurde das Fischotterbaby in die EGS gebracht.

"Die Verletzungen sind mittlerweile schön verheilt, 'Hermine' ist erfreulicherweise putzmunter. Leider wissen wir nicht, wo ihre Familie ist bzw. warum sie verwaist war", betonte EGS-Leiter Hans Frey. "Sobald sie etwas besser schwimmen kann, werden wir daher versuchen, sie mit etwas älteren Artgenossen zu vergesellschaften." Später soll das Jungtier wieder in die Natur entlassen werden. Die Chancen für "Hermine" dürften gut stehen. "Mittlerweile ist sie schon einige Wochen alt. Sie frisst bereits brav festes Futter und wird täglich kräftiger", konstatierte Frey.

Zusammenfassung
  • In Kilb (Bezirk Melk) wurde ein verletztes Fischotterbaby namens "Hermine" gefunden, das einer Frau auf der Straße nachgelaufen war.
  • Das Jungtier erlitt mehrere Schnittverletzungen und eine skalpierte Zehe, wurde nach Erstversorgung in die Eulen- und Greifvogelstation Haringsee (Bezirk Gänserndorf) gebracht und hat sich inzwischen gut erholt.
  • Da unklar ist, wo die Familie des Otters ist, wird "Hermine" nach weiteren Fortschritten mit älteren Artgenossen vergesellschaftet und soll später wieder ausgewildert werden.