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Umzug von eigensinnigem Puma Pele verzögert sich

19. Mai 2022 · Lesedauer 1 min

Puma Pele ist eigensinnig: Der Kater hätte am Donnerstag von München nach Österreich in die Tierwelt Herberstein aufbrechen sollen, aber das Raubtier wollte nicht in die Transportbox, hieß es am Donnerstag von Herberstein-Sprecherin Karin Winkler: "Egal ob groß oder klein, Katze bleibt Katze", meinte sie in Anspielung auf so manche Hauskatzen, die bekanntlich auch nur ungern in Transportboxen wollen. Pele bleibt somit vorerst in München, bis ein neuer Termin gefunden ist.

Der vor rund zwei Monaten aus einer Holzkiste befreite Puma war im Exotenhaus der Reptilienauffangstation in München gesund gepflegt und auf den Namen Pele getauft worden. Dann wurde sein Umzug nach Österreich beschlossen. Er soll in Herberstein in Stubenberg am See (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) in ein rund 3.500 Quadratmeter großes Gehege einziehen. Das wird derzeit nur von Pumaweibchen Missoula bewohnt. Die beiden müssen sich dann erst in getrennten Bereichen aneinander gewöhnen.

Quelle: Agenturen