APA - Austria Presse Agentur

Umfrage zeigt: Muttertag ist Umsatzbringer für Handel

09. Mai 2021 · Lesedauer 2 min

Laut einer Umfrage des Handelsverbands geben die Österreicher im Schnitt 46 Euro für den Muttertag aus. Top-seller sind dabei Blumen, gefolgt von Süßigkeiten und Parfums.

Der Muttertag, der heuer auf den 9. Mai gefallen ist, ist schon immer ein wichtiger Umsatzbringer für den Handel gewesen, in Krisenzeiten umso mehr. Laut einer von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Auftrag gegebenen Umfrage geben die Österreicherinnen und Österreicher im Schnitt 46 Euro für Geschenke aus. Am häufigsten werden dabei Blumen, Süßigkeiten und Parfums ausgewählt. Mit durchschnittlich 71 Euro geben die Kärntner und Steirer im Österreich-Vergleich am meisten für den Muttertag aus. Am wenigsten geben laut der Umfrage die Niederösterreicher und Burgenländer mit 41 Euro aus.

Bei der von der KMU Forschung Austria durchgeführten Umfrage zeigte sich auch, dass Frauen und Männer ähnlich spendabel sind. Vier von fünf Österreichern gaben an, dieses Jahr gleich viel wie 2020 auszugeben, acht Prozent planten geringere Ausgaben ein, elf Prozent wollten heuer spendabler sein. Am häufigsten wird am Muttertag - wenig überraschend - die Mutter beschenkt (82 Prozent), gefolgt von der Schwiegermutter (14 Prozent) und Großmutter (acht Prozent).

Blumen als Top-Seller

Blumen zählen in diesem Jahr wieder zu den beliebtesten Aufmerksamkeiten. Top-Seller sind dabei Rosen, gefolgt von Tulpen und Orchideen. Mehr als ein Viertel der Schenker entscheiden sich für Schokolade, Pralinen und Süßigkeiten. Aber auch für Drogerien und Parfumerien sowie für den Schmuckhandel hat der Muttertag eine ganz besondere Bedeutung.

Corona hat auch heuer wieder Auswirkungen darauf, wie gefeiert wird. 29 Prozent der Menschen in Österreich, die den Muttertag sonst im Familienkreis verbringen, wollen heuer darauf verzichten. Ein Viertel der Befragten gaben an dieses Jahr Geschenke online zu bestellen. Letztes Jahr waren es ein Fünftel.

Gerhild Krenn-Gugl über den Herkunftsmuttertag

Gerhild Krenn-Gugl, Leiterin in der Kontaktstelle für anonyme Geburten bei der Caritas Steiermark, spricht mit PULS 24  über den Herkunftsmuttertag.

Quelle: Agenturen