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Überschwemmungen in Griechenland - Zwei Menschen sterben

22. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Heftige Regenfälle haben in Teilen Griechenlands zu Überschwemmungen geführt - mindestens zwei Menschen starben. Das berichteten griechische Medien am Donnerstag. In der südlichen Ägäis herrschten Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde, sagte eine Meteorologin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (ERTNews). Der Fährverkehr brach zusammen.

Ein Beamter der Küstenwache rutschte Berichten zufolge während einer Kontrolle in einem kleinen Hafen auf der Halbinsel Peloponnes aus und fiel ins Meer. Dort wurde er von den hohen Wellen mitgerissen und ertrank, wie die Nachrichtenagentur ANA-MPA meldete. In Athen wurde laut einem Radiobericht eine Frau von den Wassermassen erfasst und tödlich verletzt.

In der griechischen Hauptstadt Athen verwandelten sich Straßen in reißende Bäche. Autos, Mülltonnen und Geröll wurden durch die Gegend geschleudert, wie Aufnahmen griechischer Medien zeigten. Der Zivilschutz rief die Einwohner mehrerer Regionen per SMS dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. In weiten Teilen des Landes blieben die Schulen geschlossen.

Das Sturmtief wird nach Angaben des griechischen Wetteramts auch am Donnerstag Auswirkungen haben. Betroffen sein sollen unter anderem die bei Touristen beliebten Inseln Rhodos, Lesbos und Samos.

Zusammenfassung
  • Heftige Regenfälle und Sturmböen mit bis zu 140 km/h haben in Griechenland mindestens zwei Todesopfer gefordert, darunter ein Küstenwache-Beamter auf der Peloponnes und eine Frau in Athen.
  • In der Hauptstadt verwandelten sich Straßen in reißende Bäche, der Fährverkehr kam zum Erliegen und der Zivilschutz warnte die Bevölkerung per SMS, während Schulen landesweit geschlossen blieben.
  • Das Sturmtief soll laut Wetteramt auch am Donnerstag anhalten und betrifft unter anderem die beliebten Urlaubsinseln Rhodos, Lesbos und Samos.