APA - Austria Presse Agentur

Über 2.700 Anzeigen: Nicht alle hielten sich an Corona-Maßnahmen

05. Apr 2021 · Lesedauer 2 min

524 Anzeigen wegen der Missachtung von Ausgangssperren, 2.241 Anzeigen sowie 500 Organmandate aufgrund von Verstößen gegen das Covid-19-Maßnahmengesetz: Das ist die vorläufige Bilanz des Innenministeriums von Gründonnerstag bis inklusive Ostersonntag.

In den meisten Fällen hielten die Corona-Sünder entweder den Mindestabstand nicht ein oder trugen keine Maske. Das ging in einem Fall so weit, dass ein Maskenverweigerer in der Nähe des Wiener Schottentors Polizisten mit den Fäusten attackierte und dabei zwei Beamte verletzte.

Während der Osterwoche waren unter der Woche im Schnitt etwa 8.000 Beamtinnen und Beamte im Dienst, am Wochenende etwa 4.500. Die Beamten überprüften rund 13.300 Lokale und Veranstaltungsstätten. Sie nahmen über 430.000 Kontrollen an Österreichs Grenzen vor. Am verlängerten Wochenende wurden ab Gründonnerstag 20 Regionen mit hoher Inzidenz rund 36.000 Fahrzeuge und 48.000 Personen kontrolliert. Das Ergebnis: sieben Anzeigen bei der Ausreise aus Hochrisikogebieten und 850 verweigerte Ausreisen.

679 Leute bei 28 Versammlungen

Seit Gründonnerstag gab es in ganz Österreich 28 Versammlungen mit Covid-19-Bezug, davon waren drei unangemeldet und zwei wurden untersagt. Insgesamt nahmen 679 Menschen an diesen Veranstaltungen teil. Zwei wurden wegen Verwaltungsübertretungen festgenommen, dazu kamen 51 Identitätsfeststellungen, 76 Anzeigen sowie zwei Organmandate.

Um die Belastung des Gesundheitssystems so gering wie möglich zu halten, empfahl das Innenministerium, risikoreiche Aktivitäten auf ein Mindestmaß zu beschranken. Beim Motorradfahren etwa verletzen sich jährlich mehr als 4.000 Menschen, 80 verlieren dabei ihr Leben, hieß es in einer Aussendung.

Quelle: Agenturen