APA/HANS PUNZ

Über 17.000 Anmeldungen für Wiener Gratis-Grippeimpfungen

In Wien wurden innerhalb der ersten drei Tage bereits 17.406 Anmeldungen für die Gratis-Grippeimpfaktion getätigt. Das hat das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) der APA am Freitag mitgeteilt. Wienerinnen und Wiener können ab Oktober unter anderem eines der sieben Impfzentren, die über insgesamt 34 Impfstraßen verfügen, aufsuchen.

15.279 haben sich online auf "impfservice.wien" registriert, 2.127 telefonisch über die Hotline 1450, hieß es. Wie im Hacker-Büro versichert wurde, sind noch ausreichend Kapazitäten vorhanden. Denn in den beteiligten Einrichtungen seien 3.000 Impfungen pro Tag möglich, wurde betont. Pro Monat könnten somit bis zu 60.000 Menschen gegen die saisonale Influenza geimpft werden.

Auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte beteiligen sich an der Aktion. Für Senioren in Pflegeeinrichtungen oder medizinisches Personal werden mobile Impfteams direkt zu den Standorten geschickt. Sogar eine Impf-Bim ist im Einsatz.

"Ich bin überwältigt von dem riesigen Interesse der Wiener Bevölkerung, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Ich hoffe, dass diese Impfbereitschaft weiter anhält und das Ziel, ein Viertel der Wienerinnen und Wiener zu impfen, erreicht werden kann", sagte Gesundheitsstadtrat Hacker. Wien verfügt an die 400.000 Dosen des Impfstoffes, der größte Teil davon wurde heuer erst angeschafft.

Als Zielgruppen hat die Stadt zuletzt vor allem ältere und chronisch kranke Personen, medizinisches Personal und Kinder genannt. Für letztere, die das Virus besonders stark verbreiten, gibt es eine Alternative zur Nadel in Form eines Nasensprays, der ab dem zweiten Lebensjahr angewendet werden kann und ab Mitte November verfügbar sein wird.

ribbon Zusammenfassung
  • In Wien wurden innerhalb der ersten drei Tage bereits 17.406 Anmeldungen für die Gratis-Grippeimpfaktion getätigt.
  • Das hat das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) der APA am Freitag mitgeteilt.
  • Wienerinnen und Wiener können ab Oktober unter anderem eines der sieben Impfzentren, die über insgesamt 34 Impfstraßen verfügen, aufsuchen.
  • Wie im Hacker-Büro versichert wurde, sind noch ausreichend Kapazitäten vorhanden.