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Niederösterreich

Totes Kleinkind im Bezirk Zwettl: U-Haft über Mutter verhängt

Heute, 09:34 · Lesedauer 1 min

Nach der Auffindung eines toten Kleinkindes am Mittwoch in einer Wohnung in Groß Gerungs (Bezirk Zwettl) hat das Landesgericht Krems die Untersuchungshaft über die Mutter verhängt. Die Befristung läuft vorerst bis 6. März, teilte Sprecher Ferdinand Schuster am Freitag auf APA-Anfrage mit.

Die Beschuldigte befand sich weiterhin im Krankenhaus, erste Befragungen waren möglich. Im Raum steht der Verdacht des Mordes. Mutmaßlich liegt Kindestötung und ein Suizidversuch vor.

Die Staatsanwaltschaft Krems hatte zuvor die Verhängung der Untersuchungshaft über die 29-Jährige beantragt. Die Frau habe kurz befragt werden können, sagte Behördensprecher Franz Hütter zur APA, ohne nähere Informationen bekannt zu geben. 

Vor Verhängung der U-Haft wurde von der zuständigen Richterin ebenfalls eine Beschuldigtenvernehmung durchgeführt.

Obduktion gab keine weitere Details bekannt

Der 15 Monate alte Bub und die 29-Jährige waren am späten Mittwochnachmittag von einem Angehörigen entdeckt worden. Die schwer verletzte Frau wurde in ein Spital gebracht und festgenommen. 

In Bezug auf die angeordnete Obduktion gab die Staatsanwaltschaft keine weiteren Details bekannt.

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Zusammenfassung
  • Nach dem Fund eines toten 15 Monate alten Buben in einer Wohnung in Groß Gerungs hat die Staatsanwaltschaft Krems Untersuchungshaft für die 29-jährige Mutter beantragt.
  • Die schwer verletzte Frau wurde am späten Mittwochnachmittag von einem Angehörigen entdeckt, ins Krankenhaus gebracht und festgenommen; mutmaßlich handelt es sich um Kindestötung und Suizidversuch.
  • Zur angeordneten Obduktion und zu weiteren Hintergründen gibt die Staatsanwaltschaft derzeit keine Details bekannt.