APA - Austria Presse Agentur

Trübes Wochenende steht in größeren Teilen Österreichs bevor

17. Dez 2020 · Lesedauer 3 min

Das Weihnachtswetter bleibt vorerst ungewiss, für das bevorstehende Wochenende und den Beginn der Weihnachtswoche hat die ZAMG aber am Donnerstag eine Prognose verschickt. Bis einschließlich Sonntag soll es demnach teils nebelig, teils sonnig bleiben, in der kommenden Woche wird dann ein Tiefdrucksystem einen Wetterumschwung einleiten, zunächst aber mit milden Temperaturen.

Für Freitag zeichnet sich in den Becken und Tälern sowie über den Niederungen im Osten und Südosten Österreichs tristes Wetter mit Nebel oder Hochnebel ab, der sich den ganzen Tag halten könnte. Vor allem im Bergland scheint die Sonne aber von einem fast wolkenlosen Himmel. Der Wind weht meist nur schwach. Die Frühtemperaturen liegen bei minus sechs bis plus ein Grad, wobei sie in manchen Alpentälern auch deutlich darunter ausfallen können. Tagsüber klettert die Quecksilbersäule auf ein bis neun Grad.

Am Samstag dürften sich die Nebel- und Hochnebelzonen weiter halten und sogar noch etwas ausweiten. Trüb bleibt es im Rheintal, teils in den Becken im Süden, verbreitet aber an der Alpennordseite, im Osten sowie im Südosten. Örtlich kann es aus der Hochnebelschicht auch etwas nieseln, vor allem vom Wald- und Weinviertel über den Alpen-Ostrand bis zum Südburgenland. Abseits der Nebelgebiete scheint die Sonne hingegen weitgehend ungestört. Die Temperaturen bleiben weitgehend wie am Tag davor.

Und auch am Sonntag ändert sich wenig: Die umfangreichen Nebel- und Hochnebelfelder rund um den Alpenbogen können nur stellenweise aufbrechen, darunter bleibt es meist grau in grau und dazu nieselt es regional. Auch inneralpin gibt es ein paar zähe Talnebel. Oberhalb des Nebelmeeres bzw. außerhalb davon ist es oft sonnig, wobei im Westen und Südwesten später auch Wolken in höheren Schichten aufziehen.

Am Montag überquert dann ein atlantischer Störungsausläufer das Land. Regional bringt er etwas Niederschlag, wobei die Schneefallgrenze stark variieren kann, im Laufe des Tages aber meist auf rund 1.000 Meter Seehöhe ansteigt. Örtlich besteht anfangs auch Glatteisgefahr, das betrifft am ehesten inneralpine Lagen und den Süden. Nebel und Hochnebel werden dafür weitgehend abgedrängt, wahrscheinlich kommt in vielen Landesteilen auch kurz die Sonne hervor. Frühtemperaturen minus drei bis plus vier Grad, Tageshöchstwerte bei zwei bis acht Grad.

Ein Warmfrontausläufer streift dann am Dienstag zumindest den Norden und Nordosten Österreichs mit umfangreichen Wolken und auch etwas Regen. Der stürmisch auffrischende Westwind dürfte nur in wenigen Regionen bis zum Boden vordringen. Im Süden und Südwesten überwiegt voraussichtlich der freundliche, teils auch sonnige Wettercharakter, durchziehende Wolkenfelder bleiben dort dünner und somit eher harmlos. Bis auf einzelne Kaltluftseen in manchen Alpentälern und im Süden wird es tagsüber deutlich milder als zuletzt.

Für die Feiertage sind die Prognosen derzeit noch sehr unsicher, hieß es in der ZAMG auf Nachfrage,

Quelle: Agenturen