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Tränen für die Mama: So trauern die Royals um die Queen

19. Sept. 2022 · Lesedauer 2 min

Nach zehntägiger Staatstrauer wurde am Montag Queen Elizabeth II. zu Grabe getragen. Die britischen Royals, denen man immer emotionale Distanz vorwirft, nahm das Begräbnis sehr mit. König Charles weinte offen um seine verstorbene Mutter.

Die emotionale Distanz, Kritiker nennen es Kaltschnäuzigkeit, der britischen Oberschicht, hat im Englischen sogar einen eigenen Namen. "Stiff upper lip", nennt es sich, wenn man nach außen hin keine Gefühle zeigt, möge es im Inneren auch brodeln. Niemand kann das besser als die britischen Royals. Doch irgendwann kommt der Punkt, wo die Gefühle einen übermannen, selbst wenn man der neue König von England ist. 

Beim Begräbnis seiner Mutter, der Queen, sahen Milliarden Menschen weltweit, wie Charles die Augen übergingen. Der König begleitete sowohl bei der Prozession von Westminster Hall zur Abbey in London als auch danach auf Schloss Windsor in die St. George's Chapel, den Sarg seiner Mutter. Sie findet nach zehntägiger Staatstrauer nun die letzte Ruhe neben ihrem Mann Prinz Philip. 

Als Charles, gefolgt von seinem Sohn William, dem Sarg zur Westminster Abbey folgten, konnte er die rotgeränderten Augen vor der Welt nicht verstecken. Und auch seinem Sohn William sah man die Emotion klar an. Die Frauen der Familie haben es da leichter. Kate, Williams Frau trug vorsorglich einen schwarzen Schleier am Hut. Sie, Harrys Frau Meghan und Camilla, die Königin, durften außerdem mit dem Auto fahren, während ihre Männer hinter dem Sarg gingen. Einzig Prinzessin Anne, die Tochter der Königin und Ehrenadmiralin, schritt bei der Prozession ebenfalls hinter der Verstorbenen. 

Die engste Familie und ihre Trauer: 

Das Begräbnis in Bildern: 

Der Liveblog zur Beerdigung zum Nachlesen: 

Marianne LamplQuelle: Redaktion / lam