Tödlicher Lawinenabgang im Tiroler Stubaital
Die Bergrettung sondierte mit Unterstützung eines Lawinenhundes den Lawinenkegel, im Einsatz standen zudem zwei Hubschrauber. Im Zuge der Suche konnte das Signal des Lawinenverschüttetensuchgeräts (LVS) der verschütteten Person geortet werden, sie konnte jedoch nur mehr tot geborgen werden. Angaben zur Identität des Opfers lagen vorerst nicht vor.
In Tirol herrschte am Sonntag oberhalb von 2.000 Metern mäßige Lawinengefahr der Stufe zwei auf der fünfteiligen Skala. Im aktuellen Bericht des Lawinenwarndienstes hieß es, dass Wintersportler vereinzelt auch große Lawinen auslösen könnten. Als Gefahrenstellen wurden vor allem Steilhänge genannt, ebenso Übergänge von wenig zu viel Schnee, etwa an Einfahrten in Rinnen und Mulden.
Zusammenfassung
- Im Tiroler Stubaital wurde am Sonntagvormittag eine Person aus einer dreiköpfigen Schneeschuhwanderer-Gruppe von einer Lawine am Serleskamm tödlich verschüttet.
- Der Lawinenabgang ereignete sich gegen 11:45 Uhr, die Bergrettung, zwei Hubschrauber und ein Lawinenhund waren zur Suche und Bergung im Einsatz.
- Am Tag des Unglücks herrschte oberhalb von 2.000 Metern Lawinenwarnstufe 2 von 5, wobei laut Lawinenwarndienst Wintersportler vereinzelt auch große Lawinen auslösen konnten.
