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Tiroler Polizeiinspektionen vor Zusammenlegung

10. Feb. 2026 · Lesedauer 2 min

Im Zuge einer Strukturreform werden in Tirol im Laufe des Jahres Polizeidienststellen schließen. Insgesamt fünf Inspektionen im Außerfern und im Brixental werden auf zwei Standorte reduziert, bestätigte die Tiroler Polizei der APA einen Bericht der "Tiroler Tageszeitung" (Dienstags-Ausgabe). Es wurde zudem betont, dass diese Umstrukturierung mit keinem Stellenabbau einhergehe. Bereits im Vorjahr wurden Standorte zusammengelegt.

Konkret sollen im Bezirk Reutte die PI Lermoos und die PI Bichlbach fusioniert werden, zitierte die "TT" aus einer Anfragebeantwortung des Innenministeriums. Aus der Landespolizeidirektion hieß es, dass in Bichlbach analog zu Mutters (Bezirk Innsbruck-Land) eine Dienststelle zur Verkehrsüberwachung eingerichtet werde, die größere Polizeiinspektion soll dann in Lermoos sein. Im Brixental wiederum sind die Polizeiinspektionen Hopfgarten, Westendorf und Kirchberg betroffen. Sie sollen zusammengelegt werden - wo ist allerdings noch nicht klar. Ein passender Standort werde noch gesucht.

Mit der Reform sollen die durchwegs kleineren Inspektionen in größere umgewandelt werden. Im Brixental wird es schließlich eine Großinspektion mit 35 Arbeitsplätzen geben, im Außerfern wird die Dienststelle über 20 Beamte verfügen.

Laut Innenministerium sind in anderen Bundesländern keine derartigen Zusammenlegungen bzw. Schließungen geplant. In Tirol ist es indes eine Fortsetzung einer im Vorjahr begonnenen Strukturreform. Damals wurden fünf Kleindienststellen mit benachbarten Stellen zusammengelegt. Betroffen waren die Inspektionen Kappl und Nauders (Bezirk Landeck), Mutters und Rum (Bezirk Innsbruck-Land) und Kundl (Bezirk Kufstein). Auch im Vorjahr wurde dabei kein Arbeitsplatz gestrichen, hatte es geheißen.

Zusammenfassung
  • In Tirol werden im Laufe des Jahres fünf Polizeidienststellen im Außerfern und Brixental auf zwei Standorte reduziert, wobei keine Arbeitsplätze abgebaut werden.
  • Im Brixental entsteht eine Großinspektion mit 35 Arbeitsplätzen, während im Außerfern die neue Dienststelle über 20 Beamte verfügen wird.
  • Das Innenministerium betont, dass diese Strukturreform eine Fortsetzung der bereits 2023 begonnenen Zusammenlegungen ist und derzeit keine ähnlichen Maßnahmen in anderen Bundesländern geplant sind.