Tiroler Abfahrverbote werden im Winter erneut aufgelegt
Konkret gelten die Fahrverbote an den Wochenenden und Feiertagen von 7.00 bis 19.00 Uhr auf ausgewählten Straßen in den Bezirken Kufstein, Reutte, Imst und Schwaz. Aufgrund der Bauarbeiten auf der Luegbrücke auf der Brennerautobahn (A13) gibt es auch Fahrverbote im Großraum Innsbruck sowie im Wipptal. Hier gelten die Fahrverbote im Zeitraum 27. Dezember 2025 bis 1. März 2026, hieß es. Zudem werden an "neuralgischen Punkten" Dosierampeln eingesetzt.
Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) verteidigte die Maßnahme, damit würden die Anrainerinnen und Anrainer "bestmöglich" entlastet. "Bei Bedarf werden die Kontrollpunkte optimiert und nachgeschärft", kündigte er an. "Das niederrangige Straßennetz ist nicht für ein so hohes Verkehrsaufkommen ausgelegt", verwies Verkehrslandesrat René Zumtobel (SPÖ) auf die massive Verkehrsbelastung während der Wintersaison. Er drängte einmal mehr auf eine "ehestmögliche Umsetzung einer Verpflichtung für die Anbieter von Navigationssoftwares, Fahrverbote in ihre Dienste mitaufzunehmen und diese Routen nicht als Alternativen vorzuschlagen."
Die Abfahrverbote gab es auch im heurigen Sommer. Zwischen Mitte April und Anfang November wurden rund 516.000 Fahrzeuge auf die Hauptverkehrsrouten zurückgewiesen. Im Winter 2024/2025 waren es rund 250.000 Fahrzeuge.
Zusammenfassung
- Die Tiroler Landesregierung hat erneut Abfahrverbote für den Winter verhängt, die ab sofort bis 6. April an Wochenenden und Feiertagen von 7 bis 19 Uhr in den Bezirken Kufstein, Reutte, Imst und Schwaz gelten.
- Aufgrund von Bauarbeiten auf der Luegbrücke der Brennerautobahn gibt es zusätzliche Fahrverbote im Großraum Innsbruck und Wipptal zwischen 27. Dezember 2025 und 1. März 2026, wobei Dosierampeln an neuralgischen Punkten eingesetzt werden.
- Im Sommer wurden rund 516.000 Fahrzeuge auf Hauptverkehrsrouten zurückgewiesen, während es im Winter 2024/2025 rund 250.000 Fahrzeuge waren.
