Teile des Böhler-Spitals werden abgetragen
Das Krankenhaus sorgte 2024 für Schlagzeilen, weil aufgrund von Brandschutzmängeln eine rasche Absiedlung notwendig wurde. Nur eine Ambulanz bzw. Tagesklinik verblieb am Brigittenauer Standort. Leistungen wurden in andere Häuser ausgelagert, also etwa in den zweiten Standort des AUVA-Traumazentrums in Meidling (ehemals UKH Meidling, Anm.).
"Wir trennen uns von leer stehenden Flächen, die den operativen Betrieb nicht mehr unterstützen, aber weiterhin hohe Erhaltungs- und Infrastrukturkosten verursachen. Dieser Schritt ist wirtschaftlich vernünftig und macht im wahrsten Sinne des Wortes Platz für die Zukunft unseres Standortes", erläuterte Angela Hodits, die Direktorin der AUVA-Landesstelle für Wien, Niederösterreich und das Burgenland.
Auf die bauliche Fertigstellung des Modulbaus bis Mitte 2026 soll ab Herbst 2026 die stufenweise Inbetriebnahme folgen. Weiters wird das Personalwohnhaus für medizinische und betriebliche Zwecke adaptiert. Danach erfolgt laut AUVA bis Mitte 2028 der Rückbau der ungenutzten Altbauteile.
Am medizinischen Leistungsangebot des Standortes ändere sich durch diesen Beschluss nichts, wurde beteuert. Die Versorgung der Patientinnen und Patienten bleibe "vollumfänglich" sichergestellt.
Zusammenfassung
- Die AUVA wird Teile des Brigittenauer Standorts des Traumazentrums Wien (ehemals Lorenz-Böhler-Spital) abtragen, betroffen sind seit längerem ungenutzte Bereiche, um hohe Erhaltungs- und Infrastrukturkosten einzusparen.
- Die bauliche Fertigstellung des neuen Modulbaus ist bis Mitte 2026 geplant, ab Herbst 2026 beginnt die stufenweise Inbetriebnahme, und bis Mitte 2028 soll der Rückbau der Altbauteile abgeschlossen sein.
- Das medizinische Leistungsangebot am Standort bleibt laut AUVA unverändert, die Versorgung der Patientinnen und Patienten sei weiterhin „vollumfänglich“ gesichert.
