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Surfer in Neukaledonien vermutlich von Hai attackiert

Heute, 14:46 · Lesedauer 1 min

In Neukaledonien ist ein Surfer offenbar von einem Hai attackiert und getötet worden. Der Leichnam des Wingsurfers wurde nach Angaben der Behörden am Sonntag in einer Bucht in Nouméa, der Hauptstadt des französischen Überseegebiets im Südpazifik, gefunden. Die Besatzung eines Ausflugsboots alarmierte den Rettungsdienst, der Strand von Anse-Vata im Süden von Nouméa wurde für den Bergungseinsatz geräumt.

Die Staatsanwaltschaft leitete nach eigenen Angaben Ermittlungen zur Todesursache des Mannes ein. Geplant ist demnach eine Obduktion, an der auch ein Haiexperte teilnehmen soll, und die Befragung eines Augenzeugen. "Wir wissen noch nicht, wie der Angriff abgelaufen ist", sagte der Staatsanwalt Yves Dupas. "Wir versuchen, die Umstände zu ermitteln."

Neukaledonien liegt etwa 1.200 Kilometer östlich von Australien im Pazifik. Die Bucht Anse-Vata mit ihrem Sandstrand ist bei Wassersportlern sehr beliebt. Anfang 2023 hatte es dort innerhalb weniger Wochen drei Haiangriffe gegeben. Ein australischer Tourist kam dabei ums Leben.

Zusammenfassung
  • In der Bucht Anse-Vata in Nouméa, Neukaledonien, wurde am Sonntag der Leichnam eines Wingsurfers gefunden, der offenbar von einem Hai attackiert wurde.
  • Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, eine Obduktion mit Haiexperten ist geplant und ein Augenzeuge soll befragt werden, um die genauen Umstände zu klären.
  • Anfang 2023 gab es in derselben Bucht bereits drei Haiangriffe, bei denen ein australischer Tourist ums Leben kam.