Stich in den Bauch: Nachbarschaftsstreit in Wien eskaliert
Der Tscheche bestritt, seinen Nachbarn mit einem Messer verletzt zu haben, die Beamten konnten keine Waffe bei dem Jugendlichen finden. Für den Verletzten bestand keine Lebensgefahr, sagte Polizeisprecher Markus Dittrich zur APA. Der 22-Jährige wurde vor Ort behandelt und dann in ein Krankenhaus gebracht. Tatsächlich wurde eine abgepackte weiße Substanz in seiner Wohnung gefunden, dabei handelte es sich offenbar aber um keine Drogen. Der 22-Jährige stritt ab, der 15-Jährigen Kokain verkaufen haben zu wollen. Diese hatte ihren 16-jährigen Ex-Freund angerufen, weil sie sich unwohl fühlte. Der wollte daraufhin den Nachbarn zur Rede stellen.
Zusammenfassung
- In Wien-Floridsdorf soll ein 16-jähriger Tscheche am späten Montagabend seinen 22-jährigen Nachbarn nach einem Streit mit einem Messer in den Bauch gestochen haben.
- Die 15-jährige Ex-Freundin des Jugendlichen gab an, ihr seien Drogen angeboten worden, doch Spürhunde der Polizei fanden keine Hinweise auf Drogen und eine gefundene weiße Substanz erwies sich offenbar als harmlos.
- Der 16-Jährige wurde von der WEGA festgenommen, bestritt die Tat und es wurde keine Waffe gefunden, während für den Verletzten keine Lebensgefahr bestand.
