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Steiermark: Großeinsatz bei Brand in Heizwerk

06. Feb. 2022 · Lesedauer 2 min

Einen Großeinsatz der Feuerwehren hat ein Brand in einem Biomasse-Heizwerk nahe Feldbach (Bezirk Südoststeiermark) gegen 21 Uhr ausgelöst.

Insgesamt 13 Wehren aus Kirchberg an der Raab und den umliegenden Ortschaften standen mit 148 Einsatzkräften im Löscheinsatz. Sie konnten das Übergreifen auf die Heizungsanlage verhindern. Verletzt wurde niemand. Brandursache dürfte laut Polizei ein mechanischer Defekt im Bereich des Hackschnitzeltransportsystems sein.

Ein 15-jähriger Motorradfahrer hatte gegen 20.30 Uhr einen Rauchaustritt und Flammen im hinteren Bereich der Fernwärmeanlage wahrgenommen und die Einsatzkräfte verständigt. Bei ihrem Eintreffen hatten die Flammen bereits auf die Dachkonstruktion des Hackschnitzellagers des Biomasse-Heizwerks übergegriffen. Die Bekämpfung des ausgedehnten Brandes musste zum überwiegenden Teil mit schwerem Atemschutz durchgeführt werden, wie Einsatzleiter Wolfgang Dirnbauer, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg an der Raab festhielt.

Löscharbeiten bis in die späte Nacht

Durch Brandbekämpfung von innen und außen gelang es der Feuerwehr, das Herzstück des Heizwerks - die Heizungsanlage - vor der Zerstörung zu bewahren. Rund 300 Quadratmeter Hackschnitzel mussten mit vier Teleskopladern und einem Bagger aus der Lagerhalle gebracht und abgelöscht werden. Gegen 23.00 Uhr konnte der erste Teil der Einsatzkräfte abrücken. Die Nachlöscharbeiten hielten bis spät in die Nacht an. Die Ursache des Brandes dürfte Reibung im Bereich der Hackschnitzelaustragung gewesen sein, die Schadenshöhe war Sonntagmittag noch nicht erhoben.

Über das Heizwerk werden Teile des Ortszentrums von Kirchberg an der Raab mit Wärme versorgt. Laut Betreiber werde umgehend nach Abschluss der Lösch- und Sicherungsarbeiten mit der Behebung des Schadens gestartet und an der Wiederinbetriebnahme des Heizwerks gearbeitet.

Quelle: Agenturen