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Sprengversuch auf Kinderspielplatz auf Donauinsel in Wien

Heute, 13:10 · Lesedauer 1 min

Unbekannte haben am Sonntagabend auf einem Kinderspielplatz bei der Kaisermühlenbrücke auf der Wiener Donauinsel Sprengversuche durchgeführt und dabei eine Holzpyramide mit einer Rutsche schwer beschädigt. Laut Polizeisprecher Philipp Haßlinger wurde die Tat gegen 20.45 Uhr verübt. Vermutlich benutzten sie dafür einen Blitzknallkörper oder mehrere davon. Anrainer hatten den sehr lauten Knall gehört und die Polizei verständigt. Zeugen sahen zwei Männer davonrennen.

Eine Fahndung nach den Unbekannten, die in Richtung Reichsbrücke geflüchtet waren, brachte kein Ergebnis. Der Tatort wurde durch ein sprengstoffkundiges Organ (SKO) gemeinsam mit einem Sprengstoffspürhund der Polizeidiensthunde-Einheit überprüft. Zu diesem Zeitpunkt bestand keine weitere Gefährdung. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden war jedoch enorm, so wurden von der Pyramide tragende Teile weggesprengt. Die Detonation war noch im Bezirksteil Stadlau zu hören, berichteten Zeugen.

Zusammenfassung
  • Am Sonntagabend gegen 20.45 Uhr führten Unbekannte auf einem Kinderspielplatz bei der Kaisermühlenbrücke auf der Wiener Donauinsel Sprengversuche durch und beschädigten dabei eine Holzpyramide mit Rutsche schwer.
  • Zeugen hörten einen sehr lauten Knall, sahen zwei Männer in Richtung Reichsbrücke flüchten und alarmierten die Polizei, die trotz Fahndung keine Verdächtigen stellen konnte.
  • Verletzt wurde niemand, doch der Sachschaden ist enorm und die Detonation war noch im Bezirksteil Stadlau zu hören.