Sportler stirbt am Weg zu einem der kältesten Orte der Erde
Borejko war, wie aus seinem Blog auf Instagram hervorgeht, am 25. Jänner in der Hauptstadt Jakutsk gestartet. Dort herrschen derzeit etwa 35 Grad Frost. Ziel des Polen war das Dorf Oimjakon, das als einer der kältesten dauerhaft bewohnten Orte der Erde gilt. Im Jahr 1933 wurden dort 67,8 Grad Frost gemessen. In den ersten Februartagen dieses Jahres war es in Oimjakon nachts minus 39 Grad kalt. Die erbarmungslose Kälte im Osten Sibiriens zieht immer wieder Abenteurer an. Im Jänner 2022 wurde in Oimjakon ein Marathon mit internationaler Beteiligung veranstaltet.
Zusammenfassung
- Der polnische Extremsportler Adam Borejko ist während seines Versuchs, 900 Kilometer mit dem Fahrrad durch den kältesten Teil Sibiriens zu fahren, verstorben.
- Borejko startete am 25. Jänner bei minus 35 Grad in Jakutsk, wurde aber auf halber Strecke in Chandyga tot in seinem Hotel gefunden; zur Todesursache machten die Behörden keine Angaben.
- Das Ziel der Tour war das Dorf Oimjakon, wo 1933 minus 67,8 Grad gemessen wurden und Anfang Februar 2024 nachts minus 39 Grad herrschten.
