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Sohn von Kronprinzessin bleibt nach Prozess weiter in U-Haft

Heute, 10:03 · Lesedauer 1 min

Nach dem Ende des Vergewaltigungsprozesses gegen den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin muss Marius Borg Høiby weiter in Untersuchungshaft auf das Urteil warten. Ein Gericht lehnte seine Berufung gegen eine entsprechende Entscheidung von vor zwei Wochen ab, wie die norwegische Nachrichtenagentur NTB berichtete. Anfang März hatte der 29-Jährige die Freilassung aus der U-Haft beantragt.

Das zuständige Gericht hatte den Antrag aber mit Verweis "auf die Schwere und den Umfang des Falls sowie die hohe Wiederholungsgefahr" abgewiesen. Dagegen war Høiby in Berufung gegangen.

Bis vergangene Woche stand Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung unter anderem wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht. Kurz vor Beginn des Prozesses war er erneut festgenommen worden, weil er gegen ein Kontaktverbot in Bezug auf eine Ex-Freundin verstoßen und sich rücksichtslos verhalten haben soll. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Mit einem Urteil in dem umfangreichen Prozess gegen ihn ist aber erst Anfang Juni zu rechnen.

Zusammenfassung
  • Marius Borg Høiby, der 29-jährige Sohn der norwegischen Kronprinzessin, bleibt nach dem Vergewaltigungsprozess weiterhin in Untersuchungshaft, nachdem ein Gericht seine Berufung abgelehnt hat.
  • Das Gericht begründete die Ablehnung mit der 'Schwere und dem Umfang des Falls sowie der hohen Wiederholungsgefahr', nachdem Høiby bereits Anfang März seine Freilassung beantragt hatte.
  • Mit einem Urteil im umfangreichen Prozess gegen Høiby wird erst Anfang Juni gerechnet.