Skigebiete in mehreren Bundesländern überlaufen

28. Dez 2020 · Lesedauer 2 min

Am Sonntag stürmten die Österreicher die Skigebiete. Im Kärntner Bodental musste die Zufahrt am Vormittag gesperrt werden. Das steirische Skigebiet Hauser Kaibling wurde für weitere Gäste gesperrt. Auch Oberösterreichs Skiorte kamen an ihre Belastungsgrenzen.

Das gute Wetter treibt die Österreicher am Sonntag auf die Skipisten. Vor allem in Kärnten und der Steiermark führt der Ansturm zu Problemen.

Zufahrt zu Kärntner Bodental gesperrt

Aufgrund des Andrangs und von Undiszipliniertheiten von Ausflüglern wurde am Sonntag wieder an der Zufahrt zum Kärntner Bodental gesperrt. Die Polizei meldete, dass sie zu Mittag die Bodental Straße (L105) für den gesamten Verkehr ab Sapotnitza der Landesstraße mit der B91 laut einer Anordnung der Bezirkshauptmannschaft für den gesamten Verkehr gesperrt habe. Ausflügler hatten ihre Autos entlang der Straße abgestellt, obwohl schon am Samstag, Stephanitag, die Gemeinde die Zufahrt ab dem Gasthaus Sereinig gesperrt hatte. Der dortige Parkplatz war schon in der Früh komplett ausgelastet.

Mehrere steirische Skigebiete ausgelastet

Regen Besuch schien es auch in den Skigebieten Klippitzthörl und Weinebene im Osten Kärntens an der Grenze zur Steiermark gegeben zu haben. Die Polizei meldete zu Mittag, dass die Stellplätze zu 100 Prozent ausgelastet seien. Es gebe keinerlei Parkmöglichkeiten mehr und dies vermutlich für mehrere Stunden, teilte die Landespolizeidirektion mit.

Das Skigebiet am Hauser Kaibling hatte bereits zu Mittag seine Kapazitätsgrenzen erreicht und wurde für weitere Gäste am Sonntag gesperrt. Auch das Skigebiet St. Jakob im Walde im Bezirk Fürstenfeld wurde für weitere Gäste geschlossen. 

Hinterstoder, Wurzeralm und Kasberg an Belastungsgrenze

In Oberösterreich kamen etliche Skigebiete durch die Corona-Beschränkungen an ihre Belastungsgrenzen Die Skigebiete Hinterstoder, Wurzeralm und Kasberg waren zu Mittag voll.

In Hinterstoder seien die Parkplätze um 9.30 Uhr ausgelastet gewesen, berichtete Helmut Holzinger, Vorstandsdirektor der Hinterstoder-Wurzeralm-Bergbahnen. Mithilfe der Polizei wurden die Autos schon vor der Taleinfahrt abgewiesen. Rund 3.000 Gäste tummelten sich zu Mittag auf den Pisten. Die Förderleistung aus dem Tal habe sich durch die Beschränkungen als Nadelöhr erwiesen, wo es zu Wartezeiten kam.

Auch Höchststand am Semmering erreicht 

In Niederösterreich, wo die Tickets kontingentiert sind, wurde am Semmering, in Mönichkirchen-Mariensee, bei den Annaberger Liften, am Hochkar und bei den Ötscherliften der Höchststand erreicht. Wegen einer Sturmwarnung wird das Skigebiet Hochkar am Montag geschlossen bleiben.

Quelle: Agenturen / Redaktion / apb