Situation in Tirol für Anschober "ernst"

04. Feb 2021 · Lesedauer 1 min

Die Verbreitung der südafrikanischen Mutation des Coronavirus in Tirol ist laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) "ernst".

Das Land Tirol hat, wie der Minister am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien sagte, noch am Mittwoch ein "sehr straffes Fünf-Punkte-Programm aufgestellt, mit dem die Situation genau untersucht werden soll".

Am Sonntag werden die Ergebnisse noch einmal analytisch angesehen. Die Virologin Dorothee von Laer von der Med-Uni Innsbruck vertrat in Interviews am Mittwoch die Ansicht, dass das Land Tirol angesichts des Auftretens neuer lokaler Corona-Varianten für ein Monat isoliert gehört. Die Beraterin der Bundesregierung übte scharfe Kritik am Land Tirol im Umgang mit den Corona-Mutanten und warnt vor einem "zweiten Ischgl".

Impfkoordinator sieht "keinen Anlass" für Isolation

Tirols Impfkoordinator Elmar Rizzoli sah Donnerstagfrüh im Ö1-"Morgenjournal", dass er "keinen Anlass" für eine Isolation des Bundeslandes sehe. "Tirol ist österreichweit Vorreiter", sagte er in Bezug auf die Bekämpfung der neuen Virus-Varianten. Die Skipisten würden in jedem Fall geöffnet bleiben.

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Quelle: Agenturen