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Schweizer Raserin muss 184.000 Euro Strafe zahlen

02. Sept 2021 · Lesedauer 2 min

In der Schweiz sind Verkehrsstrafen vom Einkommen abhängig. Eine Multimillionärin bekommt das schmerzhaft zu spüren. Ihr brummte die Exekutive eine 200.000-Franken-Strafe auf.

Die Millionärin aus Zürich ist Wiederholungstäterin und stieg schon in der Vergangenheit öfter mehr aufs Gas als der Gesetzgeber erlaubt. Im November 2018 wurde sie mit 95 km/h in einer 50er-Zone erwischt. Dafür sollte sie 400.000 Euro zahlen. Ein Schwyzer Kantonsgericht setzte den Betrag dann doch niedriger an. Die Strafe wurde auf 189.550 Franken reduziert. 

Es sind allerdings noch 13.500 Franken von einer früheren Geschwindigkeitsüberschreitung offen, die die Verkehrssünderin auch noch zu berappen hat. 

Das Vermögen der Zürcherin wird mit mehr als 13 Millionen angegeben, das Begleichen der Strafe dürfe sie also nicht in den Ruin treiben. 

Höhere Strafen in Österreich

In Österreich ist Rasen ungleich billiger. Und das, obwohl die Strafen mit 1. September angehoben wurden. Die Höchststrafe beträgt nun 5.000 Euro, die Mindestentzugsdauer des Führerscheins wurde auf vier Wochen erhöht und ein neues Delikt für die "Beteiligung an unerlaubten Straßenrennen" eingeführt. Bis Ende des Jahres soll ermöglicht werden, dass in besonders schweren Fällen das Auto beschlagnahmt wird.

Quelle: Redaktion / lam