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Sandsturm erfasst Peking und Nordchina

Heute, 13:07 · Lesedauer 1 min

Starker Wind und Sandstürme haben Chinas Norden und Nordwesten erfasst. Die zentrale Wetterbehörde der Volksrepublik warnte am Samstag in der Hauptstadt Peking und der unweit entfernt liegenden Großstadt Tianjin sowie in angrenzenden Provinzen vor Sand- und Staubverwehungen. Besonders stark betroffen war demnach die Innere Mongolei, durch die sich die Wüste Gobi erstreckt.

Die Behörden hatten vor dem anrollenden Sturm bereits vorsorglich die niedrigste Notfallschutz-Stufe vier sowie die dritthöchste Warnstufe gelb ausgerufen. Berichte über Verletzte oder größere Schäden gab es zunächst nicht.

Peking war in eine gelblich schimmernde Dunst-Wolke gehüllt. Auf der Straße blies der Wind den Menschen feinen Sandstaub ins Gesicht. Böen ließen zahlreiche geparkte Roller und Fahrräder umstürzen. Die Polizei empfahl online, Werbebanner zu meiden und auf herabfallende Gegenstände zu achten.

Nordchina erlebt immer wieder Sandstürme. Meist tragen die starken Winde den Sand aus dem Westen in die Küstenregionen. Die Wetterlage soll laut offiziellen Angaben noch über das Wochenende anhalten.

Zusammenfassung
  • Starker Wind und Sandstürme haben am Samstag Nord- und Nordwestchina erfasst und führten in Peking, Tianjin sowie angrenzenden Provinzen zu Warnungen der Wetterbehörde.
  • Die Behörden riefen die niedrigste Notfallschutz-Stufe vier und die dritthöchste Warnstufe gelb aus, während besonders die Innere Mongolei betroffen war.
  • Berichte über Verletzte oder größere Schäden gab es zunächst nicht, die Wetterlage soll laut offiziellen Angaben noch über das Wochenende anhalten.